Liberec unterliegt Turku im Penaltyschießen

Auf Augenhöhe begegneten die Weißen Tiger ihren Gästen aus Turku in der Champions Hockey League. Das Spiel war geprägt von vielen Offensivszenen und zahlreichen Torchancen. Nachdem die Jungs aus Finnland in der achten Minuten in Führung gingen, drängte Liberec auf den Ausgleich. Möglichkeiten dafür gab es einige, doch die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie rutschen. Erst kurz vor dem Ende hatten die Raubkatzen das Glück des Tüchtigen und retteten sich in die Verlängerung. Aufgrund der neuen Regel, wonach in den zusätzlichen Minuten nur jeweils drei Feldspieler plus Torwart auf dem Eis stehen, ging es hin und her. Im anschließenden Penaltyschießen verlor ich bei sieben heimischen Schützen kurzzeitig den Überblick. Letztendlich jubelten die Gäste, nach einem Spiel, dass eigentlich zwei Sieger verdient gehabt hätte. Liberec unterliegt Turku im Penaltyschießen weiterlesen

Power Serb 2016

Kraft, Mut, Geschicklichkeit und Mannschaftsgeist sind beim Power Serb gefragt. Nur gemeinsam können die verschiedenen Aufgaben zu dem jährlich stattfindenden Wettkampf erfolgreich gemeistert werden. 2016 drehte sich alles um Asterix, Obelix und natürlich die Römer. Dafür wurde das berühmte gallische Dorf kurzerhand nach Radibor verlegt. Die dort heimischen Jugendlichen übernahmen die Organisation und hatten sich einige unterhaltsame aber auch anspruchsvolle Aufgaben ausgedacht. Am Anfang musste ein abgestecktes Feld mit verbundenen Augen durchquert werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass zahlreiche Hindernisse den Weg blockierten. Bei Berührung einer dieser Barrieren gab es Punktabzug. Einzigstes Hilfsmittel waren die Anweisungen der Mannschaftskameraden an der Ziellinie. Im Anschluss ging es an verschiedenen Stationen weiter. Während die einen mit dem Speer versuchten, auf Pappkartons geklebte Römer zu erlegen, übten sich andere Teilnehmer darin, den jeweils höchsten Turm aus Bierkästen zu stapeln. Die Problematik dabei war, dass das Bauwerk immer wieder angehoben werden musste, um den nächsten Kasten von unten einzufügen. Über der Feuerstelle, von all dem unberührt, brutzelte derweil ein Schwein am Spieß. Kühl und nass wurde es unterdessen am Teich. Mit einem Boot passierten tapfere Gallier zahlreiche Hindernisse im Wasser. Es hätte eine gemütliche Gondelfahrt sein können, wenn nicht die bösen Römer, mit Wasserpistolen bewaffnet, die Zielmarkierung auf den Köpfen der Ruderer angepeilt hätten. Einfacher als gedacht, wirkte das Aufstellen und Umschlängeln von Holzpaletten. Diese kippten wegen der unebenen Bodenbeschaffenheit ständig um, was zusätzlich Zeit kostete. Zur letzten Aufgabe kamen alle Mannschaften wieder zusammen. Es galt möglichst schnell ein hölzernes Wildschwein in das Ziel zu befördern. Während jenes Tier den Kopf verlor, blieben alle menschlichen Teilnehmer ohne größere Blessuren und verzerrten anschließend gemeinsam das inzwischen fertig gegarte Schwein vom Spieß. Spannend wurde es zum Ende noch einmal bei der Siegerehrung. Das BKA-Team, als römische Legion angereist, erntete für ihr originelles Kostüm viel Beifall. Den anschließenden Jubelschrei, konnten bestimmt die echten Gallier im heutigen Westfrankreich hören. Power Serb 2016, dürfen sich die Jungs und das Mädchen von Traktor Kopšin nennen. Power Serb 2016 weiterlesen

Drei Minuten reichen zum Heimerfolg

Zwei Tore innerhalb von drei Minuten brachten den DJK Sokol Ralbitz/Horka in ruhigeres Fahrwasser, nachdem die Gäste aus Königsbrück zuvor mehr Spielanteile hatten und immer wieder für Gefahr in der heimischen Hälfte sorgten. Die wenigen Vorstöße der Gastgeber sahen zwar im Ansatz gut aus, blieben jedoch ungenutzt. Nach dem 2:0 übernahmen die Platzherren das Geschehen auf dem grünen Rasen, vergaben weitere Chancen um ihre Führung auszubauen und fuhren nahezu ungefährdet die erhofften drei Punkte ein. Drei Minuten reichen zum Heimerfolg weiterlesen

Mit Startschwierigkeiten zum Kantersieg

„Vorne schlecht und hinten katastrophal.“, fasste der Kamenzer Kapitän Eric Prentki das Geschehen auf dem Platz nach zehn gespielten Minuten im Sachsenpokalduell gegen den FV Einheit Niesky zusammen. Gerade hatte seine Mannschaft den Ausgleich kassiert, nachdem sie selbst bereits nach zwei Minuten in Führung gegangen war. Die Gäste wirkten bis dahin aktiver, selten konnte sich Kamenz aus der eigenen Hälfte befreien. Die wenigen Vorstöße wurden immer wieder von der gegnerischen Verteidigung geblockt. Auch weil der Spielaufbau keine Überraschungen bot, sondern ständig nach dem gleichen Schema ablief. Karl Vrabec rüttelte seine Vorderleute auf: „Wir müssen jetzt da sein!“ Schnappte sich den Ball und marschierte durch die Reihen des FV Einheit Niesky. Dieses Schauspiel wiederholte sich noch drei bis viermal, ehe er mit einem seiner Angriffe Erfolg hatte, 2:1. Von nun an lief es wieder besser. Vor allem Alexander Schidun sorgte für Unruhe und belohnte sich wenig später mit dem 3:1. Der Bann war gebrochen. Während die Lessingstädter in der zweiten Hälfte nach Belieben kombinierten, hatten es sich die heimischen Zuschauer gemütlich gemacht und verfolgten entspannt die attraktive Vorstellung ihrer Mannschaft. Das Spiel glich einem Krimi, in dem der Ausgang schon vorher bekannt ist. Vier weitere Tore konnten bejubelt werden, ehe der Schiedsrichter den unterhaltsamen Abend beim Stand von 7:1 beendete. Mit Startschwierigkeiten zum Kantersieg weiterlesen

Überraschender Auswärtssieg

Weit in die eigene Hälfte gedrängt, sah sich die SG Nebelschütz, während der ersten Halbzeit, zum Auswärtsspiel im Haselbachtal. Nur selten gelangen eigene Vorstöße und Torgelegenheiten. Der Führungstreffer für die Hausherren lag in der Luft, doch die Defensivabteilung der SGN war hellwach, konnte viele Angriffe noch vor dem eigenen Strafraum abwehren und hatte dabei sicher auch ein wenig Glück. Das heimische Publikum haderte derweil mit dem Linienrichter. Jeder wollte die Situationen anders, zu eigenen Gunsten gesehen haben. Da ich selbst an der Torauslinie stand, fiel es mir leicht zu beurteilen, dass die Entscheidungen jedesmal richtig waren. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ausgeglichener. Beide Mannschaften hatten nun beste Möglichkeiten, die Kugel in den Maschen zu versenken. Ein schöner Gästeangriff wenige Minuten vor Schluss über die linke Seite, Flanke in den Strafraum, kurze Tumulte und das Spielgerät lag im Netz. Jetzt wurde es noch einmal hektisch, fast der Ausgleich, doch am Ende glückliche, ja auch ein wenig überraschte Gesichter auf Seiten der SG Nebelschütz. Überraschender Auswärtssieg weiterlesen