Sokoł Budyšin / Bautzen zu Gast in Crostau

Unter den objektiven Augen des Schiedsgerichts aus Panschwitz-Kuckau empfing der SV Crostau den Sokoł Budyšin / Bautzen. Die Gastgeber gewannen den ersten Satz, durften sich aber dennoch nicht allzu sicher fühlen. Bautzen bündelte alle Kräfte, besann sich auf eigene Stärken und glich auf 1:1 aus. Im dritten Satz wurde Crostau seiner Tabellenposition an der Spitze gerecht und bejubelte durch ein 15:6 den 2:1 Heimsieg. Sokoł Budyšin / Bautzen zu Gast in Crostau weiterlesen

Marienstern unterliegt Herrnhut

Mit 3:2 verloren die Mädels des SV Sankt Marienstern Panschwitz-Kuckau gegen sportlich gleichwertige Volleyfanten aus Herrnhut, die zahlreiche Anhänger hinter sich wussten. Beiden Mannschaften war anfangs eine gewisse Unsicherheit anzumerken, mussten sie doch auf wichtige Spielerinnen verzichten. Spielerisch schienen die Mariensternchen stärker, hatten allerdings oft Probleme, die Aufschläge des Gegners souverän abzuwehren. Der Ball versprang in alle möglichen Richtungen, jedoch nicht dahin, wo er sollte. Sichtbar wurde dieses Manko vor allem im zweiten Satz, als Herrnhut mit 6:0 in Führung ging. Punkte, die einzig aus Angaben resultierten. Im dritten Satz war Panschwitz wieder am Drücker, ehe die Volleyfanten ihre Schlussoffensive starteten und letztendlich den Sieg für sich verbuchen konnten. Marienstern unterliegt Herrnhut weiterlesen

Arbeitssieg, Tabellenführer

Die üblichen Kraftausdrücke und Schimpfwörter waren nach der Niederlage gegen Litvínov überall zu hören. Gestern lagen sich alle wieder in den Armen, glückliche Gesichter überall in der Home Credit Arena, einige Fotografen summten beim Aussortieren ihrer Fotos am Laptop die Torhymne sowie andere Lieder aus den Unterbrechungen. Gewinnen ist natürlich immer am schönsten. Dabei war der Sieg gegen die Piraten aus Chomutov keine klare Angelegenheit. Offensichtlich steckten den Raubkatzen die letzten Partien in den Knochen. Es fehlte an Spritzigkeit im Angriff und der letzte entscheidende Schritt vor dem gegnerischen Tor. Die Mannschaft um den auch diesmal wieder überragenden Schlussmann Roman Will, versuchte mit vielen Pässen zum Erfolg zu kommen, doch leider war es immer das eine Abspiel zu viel, der Gegner schob seine Kelle dazwischen und die Chance war vorbei, ehe wirklich Torgefahr entstand. Ein Blick auf die Tabelle bestätigt, dass Liberec zwar defensiv sicher steht, doch im Verhältnis zu den unmittelbaren Ligakonkurrenten seltener trifft. Die beste Chance hatte Milan Bartovič in Überzahl, traf die Latte, Nachschuss von Dominik Lakatoš, ein Verteidiger war dazwischen, reagierte blitzschnell, passte auf Michal Vondrka, der sich plötzlich alleine vor Roman Will wiederfand. Glück für Liberec, dass der Vierundzwanzigjährige so schnell reagierte. Eine fast identische Chance, wie den Lattentreffer durch Milan Bartovič, konnten die Gäste im zweiten Drittel für sich verbuchen. Roman Will lenkte einen Schuss des Gegners mit der Schulter an die Latte. Das Spiel lief zunächst weiter, ehe die Situation in der nächsten Unterbrechung per Video analysiert wurde. Es war die stärkste Phase der Gäste. Liberec kam kaum aus der eigenen Hälfte und hatte Mühe, die Partie wieder in den Griff zu bekommen. Die Pausenansprache vor dem letzten Drittel sollte Wirkung zeigen. Von Beginn an sah sich der Gegner in seiner Hälfte eingeschnürt. Die Weißen Tiger agierten, als wären sie in Überzahl. Gestocher vor dem Gehäuse der Piraten, Michal Bulíř brachte die Scheibe irgendwie zu Ondřej Vitásek, der das Spielgerät mit Hängen und Würgen über die Linie drückte, 1:0. Jetzt ein Doppelschlag, das war es was sich viele Anhänger der Raubkatzen im weiten Rund wünschten. Es sollte so kommen. Drei Minuten später, Schuss von der blauen Linie, Petr Jelínek steht im gegnerischen Torraum, springt hoch um den Weg für die Scheibe frei zu machen, drin 2:0. Von nun an sollte Liberec die Partie dominieren, ein Aufbäumen der Piraten fand nicht statt, wodurch die Führung ruhig und abgeklärt über die Zeit gebracht wurde. Arbeitssieg, Tabellenführer weiterlesen

Achterbahn der Gefühle

Eine Achterbahn der Gefühle erlebten die Zuschauer zum Volleyballpunktspiel zwischen dem MSV Bautzen II und Viktoria Räckelwitz. Auf Augenhöhe begegneten sich beide Mannschaften im ersten Satz, den Räckelwitz knapp mit 25:23 gewann. Nach dem Seitenwechsel schlug die Stunde des Gastgebers. Räckelwitz agierte zeitweise unglücklich und musste mit ansehen, wie die Spreestädter Punkt um Punkt bejubelten. Ganz anders der dritte Satz. Die Viktorianer hatten ihre stärkste Phase im Spiel, überzeugten durch einen durchdachten Spielaufbau, suchten gezielt die freien Räume im Stellungsspiel des MSV und waren immer eine Hand breit schneller am Netz als der Gegner. Ähnlich setzte sich der vierte Satz fort. 14:6 stand auf der Anzeigetafel. Doch dann war wieder der Wurm drin. Als ich erneut zum Kampfgericht schaute, zeigten die Zahlen eine 16:14 Führung für Bautzen. Im fünften Satz sollte die Entscheidung endlich fallen. Schon im ersten Spiel des Tages, zwischen Bautzen und Görlitz, wurden fünf Sätze gespielt. Der MSV verpasste es, sich für eine starke Aufholjagd selbst zu belohnen. Das durfte nach dem Willen der Gastgeber kein zweites Mal passieren. Mit zwei Punkten lagen sie schließlich in Führung und verteidigten diesen minimalen Vorsprung bis zum Ende. Achterbahn der Gefühle weiterlesen

Verlieren auf hohem Niveau

Nach zwölf Siegen in Folge stolperten die Weißen Tiger über einen starken Gegner aus Litvínov. Im zweiten Drittel beschlich mich das Gefühl, dass wir heute noch ewig spielen könnten, Tore würden trotzdem nicht fallen. Beide Mannschaften standen defensiv sicher und ärgerten den Gegner immer wieder mit kleineren Nadelstichen. Dabei blieben alle Akteure auf dem Eis meist fair. Als sich Viktor Hübl zu Karel Kubát auf die Strafbank gesellte, agierten die Raubkatzen für eine Minute in doppelter Überzahl, brachten dabei jedoch keinen nennenswerten Torschuss zustande. Die Uhr lief ohne weitere Unterbrechungen der Pause entgegen. Gedanklich zählte ich zum Ende die Sekunden rückwärts. 12, 11, 10, 9, 8 .. František Gerhat, passt im Fallen auf den freistehenden František Lukeš, der zwei Meter vor dem Tor einnetzt, 0:1. Ausgeglichen startete auch das letzte Drittel. Liberec musste jetzt offensiv mehr machen, doch das war gar nicht so einfach. Keine Sekunde durften die Erzgebirgler aus den Augen gelassen werden. Als der Gastgeber in der 49. Minute wechselte, nutze František Lukeš die Unaufmerksamkeit und traf per Flachschuss zum 0:2. Wenige Sekunden später fuhr Dominik Lakatoš mit der Scheibe an seiner Kelle hinter das Gästetor. Alle Augen waren auf ihn gerichtet, wodurch Lukáš Krenželok schlicht übersehen wurde. Der 33 jährige Angreifer schob den Puck weniger Zentimeter vor der Torlinie in die Maschen. Der Jubel blieb verhalten, schnell sollte es weiter gehen. Die Raubkatzen drängten auf den Ausgleich, warfen alle körperlichen Reserven in die Waagschale und versuchten wirklich alles. Es sollte nicht sein. Verlieren auf hohem Niveau weiterlesen