
Über die Weihnachtstage habe ich FIFA 12 auf dem iPhone getestet und bin beeindruckt, welch komplexen Spielen mittlerweile auf mobilen Geräten möglich sind. Um die Datenmenge möglichst gering zu halten, wurde auf einige Details verzichtet. So sind zum Beispiel im Spielmodus nur englische Stadien zu sehen und auch die Kommentatoren sprechen englisch, obwohl ich mit Dynamo Dresden einen Verein der 2. Bundesliga betreue.
Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, was aber wirklich nervt, sind die ständigen Tipps im Spiel. Zum Glück kann man diese deaktivieren.

Dynamo spielt zuhause in einem Stadion englischer Bauart.


Der Managermodus ist vor allem finanziell eine Herausforderung, wenn der ausgewählte Verein über ein niedriges Budget verfügt. Die Vereinsführung nimmt es mit dem Kontostand leider sehr genau und so wurde ich trotz Tabellenführung entlassen, da die Ausgaben regelmäßig meine Einnahmen überstiegen. Ich glaube diese Situation ist gewollt, da man das Budget durch reales Geld erhöhen kann.

Leider scheint es auf den ersten Blick keinen Ausweg aus der finanziellen Misere zu geben, denn Spielerverkäufe schaffen nur kurzfristig ein Polster und es gibt keine Möglichkeit, den Eintrittspreis festzulegen. So habe ich mich anfangs gewundert, warum der Kartenverkauf bei einem Topspiel nur 13.000 Euro bringt. Die Einnahmen durch den Werbevertrag halten sich ohnehin in Grenzen.


Den Schlüssel zum Erfolg findet ihr beim Personal. In meinem zweiten Versuch, habe ich gleich zu Beginn, bevor die Transferliste schließt, einige Spieler verkauft ..

.. und das Geld in den Stadionmanager investiert. Erst ab Stufe 3, kann mit den Zuschauereinnahmen auch der Verlust bei Auswärtsspielen kompensiert werden.


Um die Spieler zu verbessern, sollten sie regelmäßig trainieren.

Maximal an 3 Tagen pro Woche darf ein Training stattfinden, damit die Mannschaft ausreichend Zeit zur Regeneration hat.

Für die Aufstellung können verschiedene Formationen gewählt werden. Ist die Zahl der Stärke bei einem Spieler Rot, spielt er auf dieser Position mit einem Abzug. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Linksverteidiger auf dem rechten Flügel spielt oder ein defensiver Mittelfeldspieler weiter nach vorn rückt.

Verletzte Spieler sollten nicht eingesetzt werden.

Taktische Einstellungen können natürlich auch vorgenommen werden.


Ist die Mannschaft optimal vorbereitet, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg.



