Gestern Mittag schaute ich nach den Ergebnissen der 1. Liga, dass ist die zweithöchste Spielklasse im tschechischen Eishockey unter der Extraliga. Dort steht der HC Ustecti Lvi (Löwen Usti) unangefochten auf Platz 1, gefolgt von Pirati Chomutov. Zufällig hatte Usti am Abend ein Heimspiel gegen Litomerice und ich entschied spontan sofort hin zu fahren.

Eishockey, 1. Liga Tschechien, HC Ustecti Lvi vs. HC Stadion Litomerice, Ergebnis: 3:0 (0:0, 1:0, 2:0), 2537 Zuschauer
Von Bautzen über die A4, vorbei an der Molkerei in Leppersdorf, Radeberg, Rossendorf, über Pirna bis nach Usti nad Labem, braucht man bei normaler Geschwindigkeit rund 75 Minuten. Obwohl 95.000 Menschen in der Stadt leben, ist das Zentrum recht überschaubar. Es empfiehlt sich, entweder in der Tiefgarage unter der Touristinformation zu parken, oder auf dem Dach des neu erbauten Forum Einkaufszentrums.
Rund um den Mirove namesti, ein großer Platz im Zentrum, sind die bekannten Banken, Versicherungen, Fast Food Ketten sowie verschiedene Geschäfte angesiedelt.

Die Touristinformation befindet sich in dem weißen Gebäude und ist sehr modern eingerichtet.

In Usti fahren Oberleitungsbusse.

Interessant finde ich, dass der Felsen mit dem Schloss Vetruse per Seilbahn vom Forum Einkaufszentrum zu erreichen ist. Die Hin- und Rückfahrt kostet 34 Kronen.

Auf dem Bahnhof fuhr gerade ein Zug aus Dresden ein.

Die Mariansky most (Marienbrücke) wurde erst 1998 fertig gestellt.

Der HC Ustecti Lvi trägt seine Heimspiele in der Zlatopramen Arena aus. Diese wurde 1965 erbaut und bietet Platz für 6634 Zuschauer.

Direkt nebenan, befindet sich das Mestsky Stadion. Kaum zu glauben, dass dort mit dem FK Usti nad Labem ein tschechischer Erstligist spielt. Die Tribüne und Anzeigentafel erinnern mich an das Grünwalder Stadion in München.

Ich habe in der Halle zwar nur einen einzigen Kiosk gefunden, aber dort gab es eigentlich alles, was das Herz begehrt.

Die heimischen Fans machten von Beginn an ordentlich Stimmung.

Auch die Mannschaft aus Litomerice hatte einige Anhänger dabei.

Der HC Usti war zwar klar überlegen, doch Tore fielen im ersten Drittel keine.

Erst im zweiten Durchgang konnte gejubelt werden.

Die Kinder spielten derweil Unihockey.

Bis zum Ende erzielten die Gastgeber noch zwei weitere Tore zum 3:0 Endstand.

Blick über die Elbe auf das Schloss Vetruse und die Innenstadt.































































