Langweiliger Beginn und aufregendes Ende

Tomas Urban schreit die ganze Anspannung heraus. Soeben traf Radim Simek mit der Schlusssirene zum 4:4, doch der Treffer sollte nicht gelten. Bereits zuvor erzielte der 22-jährige Verteidiger Radim Simek zwei Tore und zeigte erneut über die gesamte Spieldauer eine tigerstarke Leistung. Das zwischenzeitliche 2:0 konnte Liberec dennoch nicht in Punkte umwandeln. Die Kurstädter wollten unbedingt den vorzeitigen Klassenerhalt sicherstellen und dabei war ihnen jedes Mittel recht. Während auf heimischer Seite der gefoulte Spieler oftmals selbst auf die Strafbank musste, bliebt das überaus harte und unfaire Spiel des HC Energie meist ungeahndet. So passte es dann auch ins Bild, dass der späte Ausgleich nach Videoanalyse nicht gegeben wurde.

Vielleicht hätte ich mir im Mitteldrittel meine Bemerkung verkneifen sollen: „Da Radek Duda und Martin Bartek (zwei ehemalige Spieler der Weißen Tiger) bei Karlovy Vary in einer Reihe zusammen spielen, haben wir nichts zu befürchten.“. Beide erzielten daraufhin jeweils 1 Tor und Radek Duda bereitete ein weiteres vor.

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