Auf den Spuren der Olsenbande

Das Staatsgefängnis in Albertslund. Hier beginnen die Filme der Olsenbande.

Wer kennt sie nicht, die Olsenbande. Unzählige Male liefen die vierzehn Filme bereits im Fernsehen, die Titelmusik ein Ohrwurm und viele Dialoge sowie Ausdrücke legendär. Am Anfang kommt Egon jedesmal aus dem Gefängnis frei. Dort wird er meistens von Benny und Kjeld erwartet, manchmal ist auch Börge dabei. Dieses Gefängnis in der Realität zu sehen, hatte ich mir schon seit vielen Jahren gewünscht. Ein spannender Augenblick, als ich um die Ecke bog und vor dem berühmten Eingangsportal stand. Die Realität war in diesem Moment ausgeblendet. Ich sah das schwarze Auto der Olsenbande, sowie Benny und Kjeld, die mit dem dänischen Fähnchen wedelten, während sich das Tor öffnete und Egon heraus marschierte. Ehrlich gesagt, ohne die Liste aller Drehorte auf der Webseite vom Olsenbandenfanclub hätte ich das Gefängnis nicht gefunden. Dort schoss mir auch die Aktion zur Rettung des gelben Stellwerks ins Auge. Ihr erinnert euch bestimmt. Börge musste sich als Lehrling bei der dänischen Staatsbahn ausgeben und verrichtete seinen Dienst in genau diesem Stellwerk, von wo er ein Signal umstellen sollte. Der Plan drohte zu scheitern, da Egon den Fahrplanwechsel nicht beachtet hatte. Um das Stellwerk zu erhalten, sind nach wie vor Spendengelder nötig. Auch beim Fotografieren an den Bahngleisen, in der Carlsberg Brauerei, vor Hallandsens Firma und am königlichen Theater, begegnete mir die Olsenbande in Gedanken. Allen voran Egon mit seiner Zigarre, Benny rieb sich jedesmal aufgeregt die Hände „Mächtig gewaltig Egon!“ und Kjeld schien wie immer nervös „Was wohl Yvonne dazu sagen wird?“. Bereits in Kopenhagen stand fest, ich will unbedingt noch einmal hin und weitere Drehorte in Dänemark besichtigen.

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