Ystad

Ystad

Krimi-Freunden wird Ystad zumindest vom Fernsehen bekannt sein. Hier ermittelte Kommissar Kurt Wallander, eine fiktive Figur aus den Romanen des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell. Tatsächlich fühlte ich mich beim Anblick einiger Gebäude sofort in verschiedene Szenen versetzt. Zum Beispiel liegt der Hafen, in dem die Fähre im Fall „Mord im Herbst“ aus Polen ankommt, direkt gegenüber des Bahnhofs. Ebenfalls nicht weit davon befindet sich das Theater. Dort explodierte auf dem Parkplatz eine Autobombe, welche die Chellospielerin Irina Konchalevska umbringen sollte. Andere Drehorte sind auf Anhieb nicht so einfach zu entdecken. Für diesen Zweck gibt es in der Touristeninformationen einen Stadtplan, auf dem die wichtigsten Gebäude markiert wurden. So lässt sich dann beispielsweise auch die Mariagatan finden. Jene Straße, in der Kurt Wallander wohnte, bevor er ans Meer zog. Abseits vom Filmtourismus bietet Ystad eine gemütliche kleine Altstadt, mit zahlreichen liebevoll hergerichteten Häuschen, engen Gassen und Innenhöfen, in denen sich nicht selten Gastwirtschaften sowie interessante Ladengeschäfte verbergen.

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