Malmö

Das höchstes Gebäude in Skandinavien, der Turning Torso von Malmö.

In Malmö gibt es außer Fußball nicht viel zu sehen, war meine Meinung vor Reiseantritt. So plante ich bereits den Besuch zahlreicher Sehenswürdigkeiten im benachbarten Kopenhagen, denn dank der Öresundbrücke, ist die dänische Hauptstadt innerhalb von 35 Minuten per Bahn erreichbar. Wie so oft sollte sich mein Vorurteil in Luft auflösen. Warum ich überhaupt nach Malmö gefahren bin, hatte mit dem Besuch eines Spiels des schwedischen Fußballrekordmeisters Malmö FF zu tun. Außerdem wollte ich unbedingt in das nicht weit entfernte Ystad, wo Kurt Wallander, einer meiner liebsten Fernsehkommissare ermittelte. Inzwischen genießt Kurt seinen verdienten Ruhestand, die einzelnen Schauplätze aus den Krimis können aber dennoch dank einer eigenes dafür erstellten Mobiltelefonanwendung sowie Karte, welche in der Touristinformation erhältlich ist, besucht werden.

Malmö ist eine vielseitige Stadt im Wandel. Abseits der historischen belebten Altstadt, die auf einem Kanal mit Paddelbooten umrundet werden kann, werden ehemalige Hafenanlagen abgerissen und zu modernen Wohngebieten umgestaltet. Das neue Wahrzeichen von Malmö, der Turning Torso, ist bereits von weitem sichtbar und steht stellvertretend für den Wandel der Stadt. Leider kann der Wolkenkratzer nicht von innen besichtigt werden. Zahlreiche Grünanlagen mit interessanten Skulpturen, Veranstaltungen, die unmittelbare Lage am Meer und der kurze Weg nach Kopenhagen, machen Malmö zu einer attraktiven Stadt.

Für einen ausführlichen Spaziergang durch die dänische Hauptstadt blieb letztendlich kaum noch Zeit. Dies werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

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