Archiv für den Monat: November 2015

Liberec unterliegt dem schweizer Meister

Rasant, mit zahlreichen Querpässen und wenigen Zweikämpfen, wurden die Weißen Tiger im Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League vom HC Davos überrollt. Den Gastgebern lag diese Spielweise gar nicht, sind sie aus der tschechischen Extraliga doch eher ein körperbetontes Spiel gewohnt. Dazu schlichen sich bereits im Spielaufbau diverse Abspielfehler ein, welche der HC Davos für sich zu nutzen wußte. Liberec agierte durchaus auf einem sehr hohen Niveau und hatte selbst zahlreiche Chancen, die Scheibe im gegnerischen Gehäuse unterzubringen, doch fehlten im entscheidenden Moment oft wenige Zentimeter zum ersehnten Torjubel. Am Ende gewannen die Gäste sicherlich verdient mit 3:5.

Einen ausführlichen Spielbericht findet ihr auf der deutschsprachigen Webseite der Weißen Tiger.

Um den Sieg gebracht

Um den Sieg gebracht, wurden die Weißen Tiger zum Heimspiel gegen den HC Škoda Plzeň. Beim vermeintlichen 5:4 Treffer von Radim Šimek in der Verlängerung, entschieden die Unparteiischen völlig unverständlich auf Torraumabseits. Der Gastgeber weigerte sich zunächst weiter zu spielen, da auch in der Wiederholung auf dem Videowürfel ein reguläres Tor zu sehen war. Ärgerlich ist allerdings nicht dieser Fehler allein, von denen es im Verlauf des Spiels mehrere zu erleben gab, sondern die Arroganz der Schiedsrichter, mit der sie auf ihrer falschen Entscheidung bestehen. Warum der im Eishockey zur Verfügung stehende Videobeweis nicht genutzt wurde, wird wohl ein Geheimnis der Zebras bleiben.

Einen ausführlichen Spielbericht findet ihr auf der deutschsprachigen Webseite der Weißen Tiger.

1000 Spiele in der höchsten Liga

Zum 1000sten Spiel in der höchsten tschechischen Liga begrüßte der Vizemeister BK ARMEX Děčín die Jungs vom USK Praha. Der Gastgeber startete energiegeladen und ließ keinen Zweifel an der Favoritenrolle aufkommen. Im zweiten Viertel wurden die Gäste mit 23:13 regelrecht überrannt. Nach der großen Pause schlichen sich in der Verteidigung einige Unaufmerksamkeiten ein, welche die Hauptstädter für sich zu nutzen wußten. Auch wenn der USK im letzten Viertel sogar die Oberhand behielt, änderte dies nichts mehr am Heimsieg des BK ARMEX.