Unentschieden zwischen Crostwitz und Wittichenau

Enttäuschend wenige Zuschauer erschienen am Sonntag auf dem Sportgelände in Crostwitz. Dabei empfing der Tabellenführer die Mannschaft aus dem nicht weit entfernten Wittichenau und kann in der aktuell etwas schwächeren Phase jede Unterstützung von den Rängen gebrauchen. Weil einige Spieler im Winterurlaub verweilen oder aus anderen Gründen verhindert sind, musste Spielertrainer Pavel Runt seine Anfangsformation erneut umstellen. Trotzdem diktierte die SGC in den ersten Minuten das Geschehen auf dem Platz. Der Spielaufbau lief meistens von Pavel Runt über den sehr starken Rayk Schulze sowie Florian Dornick, die das runde Leder an die Flügelspieler abgaben. Dort endeten die Angriffsbemühungen meistens, da die Mannen auf den Außenbahnen nicht schnell genug zu den zentralen Angreifern flankten, sondern sich immer wieder in Zweikämpfe verwickeln ließen. Wenn überhaupt mal eine Flanke von der Seitenlinie in den Strafraum gelangte, geschah dies zu spät, wodurch vor allem Simon Sauer immer wieder im Abseits stand. Das 1:0 wirkte von außen sehr kurios. Felix Dehn ? traf den Pfosten, von wo der Ball nach innen zum Torwart prallte. Für mich sah es eher nach Linie aus, doch da kein Wittichenauer protestierte, schien es wohl ein reguläres Tor gewesen zu sein. Kurz darauf startete Simon Sauer an der Mittellinie ein sehenswertes Solo, umkurvte die gegnerischen Verteidiger und hatte nur noch den Schlussmann vor sich, der die Gefahrensituation entschärfte. Nach der Pause wurden die Gäste stärker. Unter anderem weil Crostwitz nun weiter nach vorn aufrückte und den zweiten Treffer erzwingen wollte. Nach wie vor fand jedoch kaum ein verwertbarer Ball den Weg in den Strafraum der Elsterstädter. Zugegeben, vor allem im zentral defensiven Mittelfeld verteidigten die Gäste geschickt, in dem immer zwei Spieler den ballführenden Gegner in die Zange nahmen. Auf der anderen Seite beanstandeten die Wittichenauer Angreifer ein Handspiel im Sechzehner. Da der Pfiff ausblieb setzten sie ihren Angriff fort, eine Ping-Pong artige Szene war zu erleben und plötzlich lag das runde Leder im Netz. Auch wenn Pavel Runt inzwischen drei Spieler in den Angriff beorderte, schien der DJK Blau-Weiß dem zweiten Tor näher. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung.

Nachfolgend eine kleine Auswahl meiner Fotos. Weitere Informationen findet ihr in der Serbske Nowiny.

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