Archiv für den Monat: April 2016

Radweg auf der Stieberstraße in Bautzen

Fußweg auf der Stieberstraße in Bautzen

Sollte die Stieberstraße in Bautzen einmal erneuert werden, würde ich mir einen Radweg wünschen. Der gepflasterte und somit holprige Fahrbahnrand, sowie der aus kleineren Pflastersteinen bestehende Fußweg, sehen zwar schön aus, sind für Radfahrer jedoch völlig unpraktisch. Nahe dem Einkaufszentrum Husarenhof wird es gar gefährlich. Da dort am Fahrbahnrand Autos parken, donnern die zahlreichen Lastkraftwagen nur wenige Zentimeter an den Radlern vorbei. Sofern der schmale Fußweg von Personen genutzt wird, ist ein Ausweichen dahin nicht möglich.

Wir sind Meister!

Ehrlich gesagt kann ich es immer noch nicht glauben. Sofern ich in der vergangenen Nacht überhaupt geschlafen hatte, überprüfte ich in den Wachphasen immer wieder, ob nicht doch alles nur ein Traum war.

Am 24. April 2016 krönte die Eishockeymannschaft der Weißen Tiger ihre ohnehin schon erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte mit dem Meistertitel. In sechs Finalspielen lieferten sich die Raubkatzen packende Duelle gegen den HC Sparta Prag. Nach bereits drei gewonnenen Partien fehlte für den Titel nur noch ein einziger Sieg. Die Jungs aus der Hauptstadt mussten unterdessen gewinnen, um ihre Meisterschaftschancen zu wahren und somit ein siebentes Spiel zu erzwingen.

Beide Mannschaften agierten im ersten Drittel auf Augenhöhe. Sparta nutzte ein Überzahlspiel für den Führungstreffer, strahlte ansonsten allerdings nur selten Torgefahr aus. Trotzdem möchte ich gern die Gelassenheit einiger Anhänger der Weißen Tiger haben. Während ich schon gedanklich den Jubel zum 2:0 erlebte, blieben andere Fans gelassen. Innerlich verflucht hatte ich Petr Vampola, der zweimal auf die Strafbank musste und seine Jungs somit in Bedrängnis brachte. Irgendwie beschlich mich allerdings auch das Gefühl, dass uns womöglich ausgerechnet dieser Spieler zur Meisterschaft schießen wird. Fast, nach neunundzwanzig Minuten erzielte Petr den Ausgleich. Ein ganz wichtiges Tor, welches ein Wendepunkt im Spiel sein sollte. Ab sofort waren die Weißen Tiger das deutlich aktivere Team, während sich Sparta meistens in die eigene Hälfte gedrängt sah. Trotz dieser spielerischen und inzwischen auch konditionellen Überlegenheit, wollte der ersehnte Führungstreffer nicht fallen. Mittlerweile fand ich mich bereits mit dem Gedanken ab, dass es noch ein weiteres Duell gibt.

Sechzig Spielminuten neigten sich dem Ende. Wer würde in der Verlängerung das goldene Tor schießen? Etwa die Spartaner bei einem ihrer wenigen Vorstöße? Während ich in Gedanken versunken war, liefen die Sekunden runter. Eine zweite Verlängerung sollte für die Entscheidung sorgen. Die Eismaschinen drehten ihre Runden, das Warten auf Wiederanpfiff schien unerträglich. Endlich ging es weiter. Gespannt richteten die Fotografen ihre Kameras auf das Gehäuse von Prag´s Schlussmann Tomáš Pöpperle. Würde der Puck dort einschlagen? Martin Bakoš riss seine Arme nach oben. Jeder der zum ersten Mal eine Meisterschaft gewonnen hat, kann nachvollziehen was jetzt passierte. Spieler, Betreuer, Fotografen und Kameraleute stürmten auf das Eis. Die Anhänger der Weißen Tiger in Ekstase, Tränen in den Augen, schier unendlicher Jubel. Wir sind Meister!

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