Archiv für den Monat: September 2016

Energiezentrum in Bautzen

180 Stufen müssen erklommen werden, um auf die Aussichtsplattform vom 35 Meter hohen Energieturm an der Thomas-Müntzer-Straße in Bautzen zu gelangen. Darin werden 3.800 Kubikmeter Heißwasser gespeichert. Das ist dreimal so viel, wie derzeit im gesamten Bautzener Fernwärmenetz fließt. Doch nicht nur heißes Wasser wird im Energiezentrum erzeugt, sondern auch elektrischer Strom. Dafür sind zwei Generatoren im Einsatz, die mit Erdgas betrieben werden.

Energiezentrum an der Thomas-Müntzer-Straße in Bautzen
Energiezentrum an der Thomas-Müntzer-Straße in Bautzen

Kleine Mittel große Wirkung am Bahnhof in Taubenheim

Waren Bahnhöfe vor vielen Jahren der Dreh- und Angelpunkt einer Gemeinde, ja auch Aushängeschild, sind sie inzwischen oft dem Verfall preisgegeben. Ein Fahrkartenautomat am Bahnsteig ersetzt den Schalter, der Kiosk ist verschwunden und statt in der beheizten Bahnhofshalle, warten die Fahrgäste im Freien. So auch in Taubenheim an der Spree. Dort beweist der Dorfverein, dass mit kleinen Mitteln, zumindest eine optische Verbesserung erzielt werden kann. Viele freiwillige Helfer entfernten Müll, Unkraut sowie Gestrüpp und nahmen anschließen den Pinsel in die Hand. Klaus Wodarczik, der seit vielen Jahren die Plakate und Dekorationen für den örtlichen Faschingsclub malt, verschönerte das Gebäude mit zahlreichen Karikaturen, die zum schmunzeln anregen. Erfahren habe ich von dieser nachahmenswerten Aktion in einem Artikel der Sächsischen Zeitung vom 13.09.2016.

Bahnhof in Taubenheim an der Spree
Bahnhof in Taubenheim an der Spree
Bahnhof in Taubenheim an der Spree
Bahnhof in Taubenheim an der Spree
Bahnhof in Taubenheim an der Spree

TanzLand – Stadt in der Energiefabrik Knappenrode

In dem Projekt „TanzLand – Stadt“ von TanzART – Zentrum für Tanz, Bewegung und Kunst, ertanzen sich über 50 Kinder und Jugendliche die Räumlichkeiten der Energiefabrik Knappenrode. Unter der künstlerischen Leitung von Anne Dietrich und Jana Schmück, sowie den Gastchoreografen Fernando Balsera und Michael „Bremi“ Grabowski, entwickeln die jungen Tänzer stilübergreifende Konzepte für die Ausstellungsräume. Breakdance, zeitgenössischer Tanz und ungewöhnliche Requisiten, verbinden sich zu einer interaktiven Tanzdarbietung und führen den Zuschauer durch das Museum. Das Projekt wird gefördert von Chance Tanz – Bündnisse für Kultur.

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