Archiv für den Monat: Oktober 2016

Unterhaltsamer Abend in Liberec

Unterhaltsamer hätte der Abend nicht sein können. Der HC Dynamo Pardubice, Lieblingsgegner vieler Anhänger der Weißen Tiger, hatte sich angekündigt. Da die Jungs aus der Pfefferkuchenstadt am Tabellenende logieren, schien die Chance auf einen Heimsieg realistisch. Schon nach drei Minuten streckte Radim Šimek seine Arme in die Höhe. Der Verteidiger hatte nach Zuspiel von Milan Bartovič das 1:0 erzielt. In den kommenden Minuten diktierte Liberec das Geschehen auf dem Eis, doch mehr Tore sollten vorerst nicht fallen. In der Pause gab es dann erstmal Gelegenheit, die zahlreichen Halloween-Kostüme der Zuschauer näher zu begutachten. Schon während der Spielunterbrechungen wurden einige auf dem Videowürfel gezeigt. Jakub Děkan sang derweil seine bekannten Lieder aus den Charts und erfüllte anschließend zahlreiche Autogramm- sowie Fotowünsche. Weiter ging es auf dem Eis. Pardubice schien nun stärker als noch zuvor. Der Ausgleich lag förmlich in der Luft und sollte schließlich auch fallen. Die Freude darüber währte jedoch nur 19 Sekunden. Petr Jelínek setzte zu einem Solo an und versenkte das Spielgerät in den Maschen. Der Torjubel war noch nicht verklungen, lag die Scheibe abermals im Netz. Diesmal jedoch auf der anderen Seite, 2:2. In den folgenden Minuten befand sich die Partie auf Messers Schneide. Keiner wollte den entscheidenden Fehler begehen. So bedurfte es erneut einer Einzelaktion. Dominik Lakatoš spitzelte das Streitobjekt ins gegnerische Tor und ließ sich danach ausgiebig feiern. Der HC Dynamo nahm den Torwart vom Eis und brachte einen zusätzlichen Angreifer. Würde es den Raubkatzen gelingen, die Scheibe zu erobern und mit dem 4:2 alles klar zu machen? Pardubice war am Zug, hielt den Puck geschickt in den eigenen Reihen, kurzes Gestocher an der Bande, das Spielgerät war wieder frei. Doppelpass der Hausherren, Radim Šimek setze zum Schuss an, drin. Die Nerven der Jungs in Rot lagen nun blank. Lukáš Vantuch wurde unsportlich von den Kufen geholt worauf Zweikämpfe zwischen mehreren Spielern entbrannten. Torwart Ján Lašák forderte alle Beteiligten zur Vernunft, um auch noch die restlichen Sekunden anständig über die Bühne zu bringen. Liegengebliebene Schläger sowie Handschuhe wurden vom Eis gesammelt und Strafen ausgesprochen. Eine Laola-Welle schwappte durch das weite Rund der Home Credit Arena, Schluss, Heimsieg, 4:2.

Konzentriert zum Heimsieg

Dank einer konzentrierten Leistung konnte der BK Armex Děčín die Gäste aus Prostějov auf Distanz halten und gewann mit 90:76. Die Vorentscheidung fiel bereits im ersten Viertel, als die Hausherren von 13:11, innerhalb weniger Minuten auf 24:13 erhöhten. Vor allem der eine oder andere Konter ließ die Zuschauer jubeln. Im zweiten Viertel konnte dieser Vorsprung gehalten werden. Nach der Pause wurden die Gäste stärker. Dem BK Armex gelang es nicht, dass Spielgerät im Korb unterzubringen, unnötige Ballverluste in der gegnerischen Hälfte taten ihr übriges. Prostějov holte auf und kam bis auf zwei Zähler an die Elbstädter heran. Ganz wichtig die nun folgenden Dreipunktewürfe von Pavel Houška und Tomáš Pomikálek, durch welche ein minimaler Vorsprung gehalten werden konnte. Noch einmal zwei und danach drei Punkte bevor es beim Stand von 62:56 eine kurze Verschnaufpause gab. Im letzten Viertel agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Vier Punkte aus zwei Freiwürfen für Děčín brachten ein wenig Sicherheit und dem Heimsieg stand nichts mehr im Weg.

Der Ligaalltag ist wieder eingekehrt

Mistři 2015-2016 steht auf den Shirts vieler Fans, die noch vor einigen Wochen ausgiebig die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte feierten. Inzwischen hat eine neue Saison begonnen und der Ligaalltag ist eingekehrt. Die Mannschaft um Kapitän Branko Radivojevič behielt im Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Karlovy Vary die Oberhand, die ganz große Durchschlagskraft im Angriff fehlte jedoch. Das 1:0 in der 8. Minute sorgte für zusätzliche Sicherheit, denn obwohl dem HC Energie spielerisch kaum etwas einfiel, bleibt der Gast mit Einzelaktionen gefährlich. Schlussmann Jan Lašák wehrte alle Schüsse durch starke Reflexe ab und vorn fiel nach 48 Minuten endlich der ersehnte zweite Treffer zum 2:0 Endstand.

Sportfotografie mit der Fujifilm X-T1

Fujifilm X-T1

Fast alle Sportfotografen die ich bisher kennen gelernt habe, verwenden Kameras von Canon oder Nikon. Ich möchte euch in diesem Beitrag zeigen, dass sich auch mit der Fujifilm X-T1 gute Ergebnisse erzielen lassen. Gedanklich sehe ich die vielen Aussagen in diversen Fotoforen vor mir: „Mit Fujifilm kann man keinen Sport fotografieren, deren Autofokussystem ist dafür viel zu langsam.“ Ehrlich gesagt, fühlte ich mich dadurch herausgefordert. Sportfotografie mit der Fujifilm X-T1 weiterlesen

Augen auf!