Achterbahn der Gefühle

Eine Achterbahn der Gefühle erlebten die Zuschauer zum Volleyballpunktspiel zwischen dem MSV Bautzen II und Viktoria Räckelwitz. Auf Augenhöhe begegneten sich beide Mannschaften im ersten Satz, den Räckelwitz knapp mit 25:23 gewann. Nach dem Seitenwechsel schlug die Stunde des Gastgebers. Räckelwitz agierte zeitweise unglücklich und musste mit ansehen, wie die Spreestädter Punkt um Punkt bejubelten. Ganz anders der dritte Satz. Die Viktorianer hatten ihre stärkste Phase im Spiel, überzeugten durch einen durchdachten Spielaufbau, suchten gezielt die freien Räume im Stellungsspiel des MSV und waren immer eine Hand breit schneller am Netz als der Gegner. Ähnlich setzte sich der vierte Satz fort. 14:6 stand auf der Anzeigetafel. Doch dann war wieder der Wurm drin. Als ich erneut zum Kampfgericht schaute, zeigten die Zahlen eine 16:14 Führung für Bautzen. Im fünften Satz sollte die Entscheidung endlich fallen. Schon im ersten Spiel des Tages, zwischen Bautzen und Görlitz, wurden fünf Sätze gespielt. Der MSV verpasste es, sich für eine starke Aufholjagd selbst zu belohnen. Das durfte nach dem Willen der Gastgeber kein zweites Mal passieren. Mit zwei Punkten lagen sie schließlich in Führung und verteidigten diesen minimalen Vorsprung bis zum Ende.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.