Abriss von einem Wohnhaus in Bautzen

Pawk Volleyballturnier

Viele Jugendliche, die in der Ferne arbeiten oder studieren, sind zur Weihnachtszeit in der Heimat, haben Urlaub und Ferien. Ideale Voraussetzungen für ein nächtliches Volleyballturnier. So folgten zwölf Mannschaften dem Aufruf vom sorbischen Jugendverein „Pawk“ nach Panschwitz-Kuckau. Auch zahlreiche Zuschauer waren erschienen, denn neben dem Sport, stand das Wiedersehen mit Freunden im Vordergrund. Schnell wurden die Favoriten auf den Turniersieg ausgemacht, doch es sollte noch bis Mitternacht dauern, ehe die Finalisten ermittelt waren. In einem spannenden Endspiel setzte sich die Mannschaft „Doppelnull“ mit Spielern aus Panschwitz-Kuckau, knapp gegen „Volker Racho“ durch. Die Unterlegenen nahmen es sportlich und werden eine Revanche zum nächsten Turnier suchen.

Weitere Informationen findet ihr in der sorbischen Zeitung „Serbske Nowiny“ vom Dienstag den 27. August 2016.

Video vom sorbischen Jugendverein „Pawk“

Lea Streisand – Weihnachten in der Heimat

Wenn die Zugezogenen am 23. Dezember alle abgefahren sind, können sich die Berliner endlich geben, wie sie wirklich sind. Wir dagegen sehen, wohin es die Oberlausitzer der Arbeit wegen verschlagen hat. Autos mit Nummernschildern von allen Regionen Deutschlands, ja sogar aus Österreich und der Schweiz stehen im Wohngebiet. Deren Besitzer beziehen für ein paar Tage ihr altes Kinderzimmer .. bis einer von denen, die am Berliner Ring und dem Hauptbahnhof Schmiere stehen ruft: „Achtung sie kommen!“ .. dann kehrt auch hierzulande wieder Alltag ein.

Senftown Festival 2016

Senftown Festival 2016 im Steinhaus in Bautzen. Ein Breakdance-Wettbewerb mit Teilnehmern aus Deutschland, Polen und Tschechien.

Senftown Festival 2016 im Steinhaus in Bautzen. Ein Breakdance-Wettbewerb mit Teilnehmern aus Deutschland, Polen und Tschechien. Weitere Informationen findet ihr in der sorbischen Zeitung „Serbske Nowiny“ vom Dienstag den 13. Dezember 2016. Eine Fotogalerie könnt ihr euch bei der Sächsischen Zeitung ansehen.

Nervenkitzel an der Elbe

Am Samstag war der USK aus Prag zu Gast im Armex Sportcentrum in Děčín. Bei dem Gedanken an die Hauptstädter habe ich jedesmal sofort Mirsad Alilovič bildlich vor Augen. Der 39-jährige Slowene ist einer der emotionalsten Trainer, die ich je fotografieren durfte. So auch diesmal, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und die Partie verlief bis zum Ende auf Messers Schneide. Der Gastgeber erwischte den besseren Start. 11:0 stand es nach wenigen Sekunden. Die Jungs aus Prag, zu Beginn offenbar noch im Bus sitzend, wurden nun wach. Beim BK Armex war dagegen urplötzlich der Wurm drin. Kaum ein Angriff wollte gelingen und die Murmel sprang überall hin, nur nicht in den gegnerischen Korb. Punkte erzielten die Gäste. 11:11, alles wieder auf Anfang und es sollte noch schlimmer für die Hausherren kommen. Zwar lief es nun wieder besser, doch die Mannschaft um den 207 Zentimeter großen Jakub Houška, rannte bis Mitte des dritten Viertels einem Rückstand hinterher. Die Wende kam durch zwei Würfe, welche drei Punkte bringen sollten. Plötzlich lag Děčín wieder vorn. Tief durchatmen beim Stand von 57:50, fünf Minuten vor dem Ende. Können die Jungs von der Elbe diesen Vorsprung über die Zeit retten? Es folgten Fouls und Freiwürfe, Spannung lag in der Luft. Mehrmals verfehlte das Spielgerät den Korb nur knapp. 59:58, Auszeit, noch elf Sekunden, Tomáš Vyoral im Trikot des BK Armex tippt das runde Leder mehrmals auf den Boden und schaut dabei zu Uhr, Doppelpass, Foul, Freiwurf für die Gastgeber, 60:58, erneutes Foul, Gästetrainer Mirsad Alilovič dem Wahnsinn nahe, 61:58, Prag bekommt den Ball nicht unter Kontrolle, verpasst so die Chance mit drei Punkten auszugleichen, Schluß.

Autogrammstunde der Weißen Tiger in Liberec

Geduldig warteten viele Anhänger der Weißen Tiger nach dem Spiel auf ihre Stars. Die Eishockeyspieler erfüllten alle Autogrammwünsche und erhielten selbst kleine Geschenke.

Mach doch mal die Augen auf!

Eishockey Extraliga Tschechien, Bílí Tygři Liberec – HC Sparta Praha 1:3

„Mach doch mal die Augen auf!“, scheint Filip Pešán, Trainer der Weißen Tiger, den Schiedsrichter aufzufordern. Tatsächlich behielten die Unparteiischen nicht immer den optimalen Durchblick. Sparta erzielte zwei Tore in Überzahlsituationen, die es eigentlich gar nicht hätte geben dürfen, da den jeweiligen Fouls eine fragwürdige Aktion ihrerseits vorausging. Trotzdem erarbeiteten sich die Raubkatzen genügend Möglichkeiten, die Partie zu eigenen Gunsten zu gestalten. Im Spielaufbau, sowie in der Verteidigung, schien Liberec stärker. Größtes Manko war erneut die Chancenverwertung sowie das schwache Passspiel im Powerplay. Zugegeben, Sparta ist keine Faschingsgruppe, sondern immerhin der amtierende Vizemeister. Es spricht für die Hauptstädter, dass sie ihre wenigen Möglichkeiten zum Torerfolg nutzten.

Filip Pešán faste die Partie im Anschluss objektiv zusammen:

„.. dennoch kämpften wir, auch wenn in Überzahl nicht viel zusammenlief. Gegen einen so starken Gegner muss man aber die wenigen Chancen nutzen, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Selbst beste Gelegenheiten konnten wir nicht verwerten und so denke ich, hat Sparta verdient gewonnen.“