Expedition zu den Polen von Steffen Möller

Steffen Möller, Expedition zu den Polen

Die Zeit der Witze über Polen ist vorbei. Der östliche Nachbar hat einen beispiellosen Aufschwung erlebt und ist zum beliebten Auswanderziel der Deutschen geworden. Aber kann man inzwischen auch sorglos mit dem Auto rüberfahren? Wie sollte man seine Firma nennen, um rasch Millionär zu werden? Sagt man Posen oder besser Poznań? Wie flirtet man mit einer schönen Polin und welche Eheprobleme können sich daraus später ergeben? Welche Überraschungen drohen bei der Schwiegermutter in Krakau oder Danzig? Und wieso fand hier eine Fußball-EM statt, wo doch der eigentliche Nationalsport das Pilzesammeln ist? Höchste Zeit für eine vergnügliche Reise. Steffen Möller, Schauspieler, Kabarettist und Autor, nimmt den Leser mit auf eine Expedition zu den Polen.

Ich selbst entdeckte beim Lesen viele mir bereits bekannte Eigenarten von Deutschen und Polen sowie Bahnreisenden im Allgemeinen. Erfuhr interessante Details, zum Beispiel warum die Deutschen als „Niemcy“ bezeichnet werden und weiß jetzt, dass ich nicht der Einzigste bin, der sich wundert, aus welchem Grund Polen „Dzień dobry!“ also wörtlich „Tag guten!“ sagen. Auch die deutsche Besonderheit, auf die Frage „Wie geht es dir?“ stets mit „Sehr gut!“ oder gar „Super!“ zu antworten, nimmt Steffen Möller aufs Korn und erklärt, mit welchen Antworten der Fragesteller in Polen rechnen muss. Sportfreunde lesen zum Schluß sogar noch, wie sich die eher schlecht besuchten Fußballspielstätten auf einen Schlag füllen ließen und weshalb das Nationalstadion in Warschau die Form eines Weidenkorbs hat.

(Text teilweise aus dem Buch)

Wer sich auch literarisch noch nicht über die Oder-Neiße Grenze traut, dem kann ich ein YouTube Video mit Ausschnitten aus dem Buch empfehlen.

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