
Juli 2010, Bulgarien
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Schwarzmeerküste von Bulgarien
Kilometerlange Sandstände, steile Felsen, ruhige Buchten und unberührte Wälder gestalten die bulgarische Schwarzmeerküste landschaftlich sehr abwechslungsreich. Bekannte Ferienorte sind Albena am Goldstrand nördlich von Varna, Nessebar am Sonnenstrand nördlich von Burgas und Sozopol sowie Primorsko südlich von Burgas. Vor allem Albena ist ein typischer Touristenort, der im Winter wie ausgestorben wirkt. Von Bananenbootfahrten über Parasailing, Minigolf und Tennis werden verschiedene Aktivitäten angeboten. Auch an Bars, Restaurants und Souvenirgeschäften mangelt es nicht. Für Ausflüge in die nähere Umgebung bieten sich Varna, der botanische Garten in Balchik sowie das Kap Kaliakra eine Felsspitze an. Der Sonnenstrand erinnert an bekannte Urlaubsregionen am Mittelmeer und steht diesen in nichts nach. Genau wie in Albena ist der Strand sehr sauber und besonders für Familien mit Kindern geeignet, da es recht flach in das Wasser herein geht. Für meinen Geschmack hat Nessebar durch den Massentourismus sehr viel von dem traditionellen bulgarischen Charme verloren. Es gibt kaum historische Gebäude, in denen keine Souvenirs, Handtücher, Kleidung und Schmuck verkauft werden oder ein Restaurant um Gäste wirbt. Empfehlenswert ist daher eher ein Ausflug in die historische Altstadt von Sozopol und ein Abstecher in das Ropotamo Naturschutzgebiet. Primorsko im Süden, hat außer einem sehr schönen Strand nicht viel historisches zu bieten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in Bulgarien sehr gut und daher auch für den kleinen Geldbeutel geeignet. Trotzdem sollte sich jeder vor der Buchung über das Hotel und den Urlaubsort im Internet informieren, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. Viele positive Erlebnisse und Kuriositäten, die einen Hauch von Abenteuerurlaub mit sich bringen, bekommt man vor allem bei einer Fahrt in das Landesinnere. Eine Tagesreise vom Schwarzen Meer entfernt, befindet sich die frühere bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo, in der es neben einer Festung und der historischen Altstadt viel zu entdecken gibt. Von Arbanasi, einem restaurierten Dorf, bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Stadt. Damit der Ausflug nicht allzu stressig wird, sollte dort eine Zwischenübernachtung eingeplant werden. Wer an weiteren Informationen interessiert ist, darf mich gern fragen.
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Bilder von West- und Zentralbulgarien
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