Alle Beiträge von Jörg Stephan

DJK Sokol Ralbitz/Horka, Kreispokalsieger 2017

Spannender hätte das Kreispokalfinale 2017 nicht sein können. Der Königswarthaer SV empfing den Titelverteidiger DJK Sokol Ralbitz/Horka. Die 400 Zuschauer, darunter viele Gästeanhänger, sahen eine ausgewogene erste Halbzeit mit Torchancen auf beiden Seiten. Schock für Ralbitz, zehn Minuten nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit. Christoph Gloxyn im Tor der Sokolisten verlor bei einer Flanke des KSV kurzzeitig den Überblick und Ronald Wichmann köpfte ungehindert zum 1:0. Fortan wirkte Königswartha ideenreicher im Spiel nach vorn, doch Ralbitz hielt so gut es ging dagegen. Erst mit der Einwechslung von Christian Matka fanden die Gäste wieder in das Spiel zurück und wurden vor allem über den linken Flügel gefährlich. Großartige Torgelegenheiten sprangen trotzdem keine heraus. Die Uhr tickte für die Jungs um Trainer Enrico Angermann. Noch vier Minuten, zeigte der Schiedsrichter. Es schien als ließen die Titelverteidiger allmählich ihre Köpfe hängen. „Hier ist noch lange nicht Schluß!“ rief Thomas Hentschel lautstark auf den Platz und peitschte seine Mannschaft noch einmal nach vorn. Was dann passierte, läßt sich kaum in Worte fassen. Nach einer Flanke gelangte das Spielgerät auf den Kopf von Sebastian Grasse, der den Ball zum Eigentor in den Maschen versenkte. Grenzenloser Jubel auf Seiten des DJK Sokol. Keiner wußte, wem er zuerst umarmen sollte und so liefen alle schreiend, wild mit den Armen fuchtelnd umher.

Bis auf zwei Situationen, in denen der Schiedsrichter für beide Mannschaften durchaus einen Strafstoß hätte geben können, passierte zur Nachspielzeit wenig spektakuläres. So ging es nach 120 Minuten in das Elfmeterschießen. Beim dritten Schützen riss Christoph Gloxyn geistesgegenwärtig die Arme nach oben und brachte seine Mannschaft somit auf die Siegerstraße.

Unsicherheit nach dem letzten verwandelten Schuss. War es das? Alle kuckten sich vorsichtshalber noch einmal um, der erste Jubelschrei, geschafft, Schluß 5:6. Trainer Thomas Hentschel bekam seine verdiente Bierdusche und auch der ehemalige Trainer Thomas Schultz erhielt dankende Worte. Im Anschluss fuhr die Mannschaft im Reisebus nach Prag, wo bis in den nächsten Tag gefeiert wurde.

Fußball Kreispokalfinale, Königswarthaer SV – DJK Sokol Ralbitz/Horka 5:6 nach Elfmeterschießen

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Schachbretter auf dem Kornmarkt

Ab sofort wird der Kornmarkt nicht nur durch einen Turm, sondern auch durch Springer, König und Co. verziert. Im Zuge gestalterischer und baulicher Veränderungen wurden unter anderem Schachfelder installiert und der südliche Teil des Platzes neu bepflanzt.

Am Freitag, dem 16. Juni 2017, wurden die Ergebnisse der bisher umgesetzten Maßnahmen vorgestellt. Gemeinsam mit der Bürgergruppe „Frischluft“ der Initiative „Engagierte Stadt“ und dem Gastronomen der ansässigen Baguetteria hatte sich die Stadtverwaltung das Ziel gesetzt, die Aufenthaltsqualität des Kornmarktes zu verbessern. Nach der Umgestaltung ist der Platz nun attraktiver für Vorbeigehende und Verweilende. Zum Entspannen stehen ausreichend Sitzgelegenheiten bereit. Dazu veranlassten die Stadtverwaltung und die BBB zunächst die Renovierung der bestehenden Möbel. In den kommenden Wochen werden auch die mobilen Stühle, die derzeit durch zwei Holzbänke ersetzt werden, frisch renoviert auf dem Platz stehen. Dann werden außerdem weitere Sitzgelegenheiten unter den Linden aufgestellt. Um allen Radlern das „Parken“ zu erleichtern, ist es dort weiterhin geplant, zusätzliche Fahrradständer aufzustellen.

Derzeit sind die Schachbretter, die auf Vorschlag der Bürgerinitiative „Engagierte Stadt“ installiert wurden, wohl die auffälligste Neuerung auf dem Kornmarkt. Sie stehen gegenüber dem Museum zur öffentlichen Nutzung bereit. Doch kein Schachspiel funktioniert ohne die Hauptakteure. Deshalb freuen sich die Initiatoren, dass private Sponsoren die Anschaffung der Figuren ermöglicht haben. Es werden jedoch weiterhin Unterstützer gesucht. Damit die Figuren in Sicherheit auf den nächsten Zug warten können, werden sie in Aufbewahrungsboxen gelagert. Wer eine Partie spielen möchte, bekommt die Schlüssel im Museum und in der Baguetteria.

Für ein besonderes Flair auf dem Kornmarkt sorgen ab sofort zusätzliche Bepflanzungen. So blühen an der Südseite des Platzes künftig auch Lavendel und Felsenbirne. Auch der Außensitz der Baguetteria wurde neu gestaltet und bepflanzt. Für die Zukunft ist es weiterhin angedacht, den vorderen Teil des Grünstreifens am Reichenturm umzugestalten. Dann wird es auf dem Kornmarkt noch idyllischer – beim Schachspielen, Schlemmen oder einfach nur Durchatmen.

Textquelle: Pressemitteilung der Stadt Bautzen

Einweihung der Schachbretter auf dem Kornmarkt in Bautzen.

Kreismeister

Spannend bis zum letzten Spieltag, blieb es in der Fußballkreisliga bei den Mädels. Der SV Grün-Weiß Hochkirch lag mit zwei Punkten vor dem Verfolger SV Liegau-Augustusbad 1951. Ehe es in die Sommerpause ging, trafen beide Mannschaften noch einmal aufeinander. Hochkirch reichte ein Unentschieden. So ließen es die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit eher ruhig angehen, während die Gäste zunehmend stärker wurden und einige gute Torchancen für sich verbuchen konnten. Mit einem 0:0 ging es in die Pause. Im zweiten Durchgang drängte Hochkirch auf die Führung. Gewusel im Strafraum nach einer Ecke und das Spielgerät lag in den Maschen. Nur wenige Sekunden später fiel das 2:0. Der SV Liegau-Augustusbad gab dennoch nicht auf. Fast wäre der Anschlusstreffer gefallen, doch jubeln durften kurz darauf die Gastgeberinnen. Das 3:0 wirkte beruhigend, führte jedoch auch zur Unachtsamkeit. Die Frauen aus dem Ortsteil von Radeberg kamen nun ihrerseits zu zwei Treffern, doch es sollte nicht mehr reichen. Hochkirch ist Kreismeister.

Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2
Fußball Kreisliga Frauen, Saison 2016/17, SV Grün-Weiß Hochkirch – SV Liegau-Augustusbad 1951 e.V. 3:2

Alice und ihre wundersame Reise

„Alice und ihre wundersame Reise“, ist eine moderne Tanzinszenierung für die ganze Familie, die in skurriler Weise, spannend und effektvoll, zwischen scheinbarer Realität und Traumwelt changiert. Moderne zeitgenössische Tanzsprache treffen auf dynamische Videoprojektionen und farbenfrohe Kostüme aber auch ernste Themen. Durch den Tanz und Erzählungen werden die Zuschauer in eine wunderbare Welt entführt, in der alles aber auch nichts realistisch erscheint. Inspiriert von den Kinderbüchern „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ des britischen Autors Lewis Carroll, entwickelten die künstlerischen Leiter von TanzART Jana Schmück und Anne Dietrich, ein Stück mit 150 ihrer Schüler. Alice erlebt sonderbare Begegnungen mit großen und kleinen Helden auf ihrer wundersamen Reise durch ihre Phantasiewelt und lernt einiges über sich selbst und das Leben. Mit viel Tempo, einem lebhaften Ensemble, jugendlichem Witz und einer Portion Lebensweisheit, entführt das Stück die Zuschauer in eine skurrile Traumwelt und schafft gleichzeitig einen Bezug in unsere heutige Gegenwart.
Denn sind wir nicht alle ein bisschen Alice?

Eine Produktion von TanzART – Atelier für Tanz, Bewegung & Kunst
Konzept & Choreografie: Anne Dietrich & Jana Schmück
Videoanimation: Mangesh Parab
Gefördert vom Landkreis Bautzen

Alice und ihre wundersame Reise, eine moderne Tanzinszenierung für die ganze Familie von TanzART im Deutsch- Sorbischen Volkstheater in Bautzen.

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Kiel – Göteborg – Oslo – Lillehammer

Bahnreise von Bautzen über Dresden nach Kiel. Mit der Fähre nach Göteborg und von dort weiter im Zug in die norwegische Hauptstadt Oslo, sowie zur Skisprungschanze nach Lillehammer. Nachfolgend eine kleine Auswahl meiner Fotos. Über 200 weitere findet ihr im Fotoalbum bei Flickr.

Steffen Möller im Steinhaus in Bautzen

Der inoffizielle deutsch- polnische Botschafter und Kabarettist Steffen Möller im Steinhaus in Bautzen.

Lit The House With Serbska Murja im Steinhaus in Bautzen