Archiv der Kategorie: Lesenswert

Fotos und Statusmitteilungen bei Facebook gelöscht

studiVZ, meinVZ, Myspace und schließlich Facebook. Bereits zehn Jahre bin ich in diesem Netzwerk aktiv. Mit einer Nachricht auf meiner Pinnwand, wollte mir Facebook die Gelegenheit geben, mich an die vergangene Zeit zu erinnern. Dem bin ich gern nachgekommen, habe mir jeden veröffentlichten Beitrag angesehen, um diesen anschließend zu löschen. Warum? Dafür gibt es mehrere Gründe.

Ein Auslöser für diese Aktion war, dass Facebook hin und wieder alte Statusmitteilungen sowie Fotos erneut anzeigt. Darunter waren Beiträge, die ich heute, viele Jahre später, nicht mehr veröffentlichen würde. Meistens handelte es sich jedoch um Fotos mit einer Verknüpfung zu dem entsprechenden Artikel auf meinem Blog. Nun ist es so, dass ich ältere Artikel nach einem längeren Zeitraum wieder lösche und daher bei Facebook veröffentlichte Links nicht mehr aktuell sind. Der Grund, warum ich ältere Artikel lösche: Ich fotografiere hauptsächlich Menschen und kann mir nicht vorstellen, dass diese mit einer unendlich langen Veröffentlichungsdauer einverstanden wären.

Die Öffentlichkeit per Statusmitteilung zu Informieren, was ich zum jeweiligen Zeitpunkt privat mache, davon hatte ich bereits Abstand genommen. Ich sehe keinen Nutzen darin, andere darüber in Kenntnis zu setzen, ob ich das aktuelle Wetter in Bautzen gut finde, in Liberec eine große Pizza esse, oder gerade mit dem Zug durch Polen fahre.

In Zukunft möchte ich nur noch ganz selten einen Beitrag auf meiner Pinnwand bei Facebook veröffentlichen. Ich weiß, dass dadurch sicherlich weniger Personen die Artikel auf meinem Blog lesen werden, denn in den letzten zwölf Monaten kamen ungefähr zwanzig Prozent aller Seitenbesucher über Facebook.

Was ich durch diese Maßnahme gewinne, ist ein nahezu unbezahlbares Gut: Zeit, denn Erfahrungsgemäß ist es mit dem Veröffentlichen einer Statusmitteilung bei Facebook nicht getan. Fast automatisch griff ich anschließend alle paar Minuten zum Telefon, um zu schauen, wie viele „Gefällt mir“ Klicks der Beitrag inzwischen erhalten hatte. Nicht selten war ich danach sogar deprimiert, weil die erhoffte Resonanz aus blieb. Gedanken wie: „Warum war ich dort überhaupt fotografieren, wenn es nachher eh keinen interessiert?“ kreisten nicht selten durch meinen Kopf. Das ist natürlich Quatsch. Denn der Algorithmus von Facebook ist so programmiert, dass anfangs nur ausgewählte Personen den Beitrag sehen. Klicken diese dann nicht auf „Gefällt mir“, oder Teilen sogar, bleiben weitere Reaktionen aus. Manchmal hatte ich mir mit einem Trick beholfen und für den Verweis auf den entsprechenden Artikel im Blog, kein Bild mit beispielsweise einer Spielszene, sondern ein Foto veröffentlicht, auf dem ich möglichst viele Personen markieren konnte. Auch wenn das Echo dann immer wieder überwältigend war, sollte ein derartiges Vorgehen nicht zur Gewohnheit werden, denn im Prinzip mißbrauche ich die entsprechenden Personen, um mein eigenes Ego zu befriedigen. Ohnehin sagt die Zahl der „Gefällt mir“ Klicks bei Facebook wenig über das eigentliche Interesse an meinen Fotos aus. Die ältere Generation, welche ich oft auf den Sportplätzen der Region antreffe, ist bei Facebook genauso selten zu finden, wie viele der unter Zwanzigjährigen. Diese haben längst andere Netzwerkanbieter für sich entdeckt.

Nicht alle Artikel aus dem Blog, hatte ich bei Facebook verlinkt. Für alle Leser die mir bei Facebook folgen und den Blog nur selten direkt besuchten, entstand oft der Eindruck, dass es keine neuen Beiträge gibt. Ich kann mir vorstellen, dass einzelne Fotos, die ich nicht auf meiner Pinnwand bei Facebook, sondern nur im Blog veröffentlichen würde, nun mehr Beachtung finden. Wieso einzelne Fotos nicht auf meiner Pinnwand bei Facebook zu sehen waren, ergibt sich unter anderem indirekt durch den nächsten Punkt. Des Weiteren wollte ich eure Facebook-Startseite nicht mit allzu vielen Veröffentlichungen unnötig beanspruchen.

Finanziell ist ein Zuwachs der Einnahmen durchaus möglich, denn wer meine Bilder kauft und diese selbst bei Facebook veröffentlicht, kann sicher sein, dass ich ihm durch eigene Veröffentlichungen nicht in die Quere komme. Da ich auf meinem Blog nur selten Werbung platziere, verdiene ich nichts durch die Anzahl der Seitenbesucher. Auch Bildverkäufe werden fast immer vor der eigenen Veröffentlichung abgewickelt. Oft gibt es mit dem Auftraggeber ohnehin eine Vereinbarung, ob, wann und wenn ja welche Bilder, ich selbst veröffentlichen darf.

Die Kontrolle über meine Inhalte im Internet, liegt nun wieder ein Stück weit mehr bei mir, denn auf der eigenen Webseite kann ich selbst entscheiden, wann und wie lange Fotos sowie Textbeiträge öffentlich sein sollen.

Natürlich lösche ich mein Konto bei Facebook nicht, schließlich bin ich Administrator einiger Seiten und nutze auch den Messenger, um mit euch in Kontakt zu bleiben. Für alles weitere, freue ich mich auf euren Besuch auf meinem Blog.

Hyperion Kameragurt

Da die herkömmlichen Kameragurte wegen ihrer flachen Form nach längerem Tragen in den Hals einschneiden, hatte ich eine Alternative gesucht und diese auf der Webseite von Pavlos Koutsoukos gefunden. Dort bietet er handgefertigte Kameragurte an, die rund sind. Somit bereitet das Tragen der Kamera auf Dauer weniger Schmerzen, als das mit den vom Kamerahersteller mitgelieferten Kameragurten der Fall ist.

Es gibt die Kameragurte in verschiedenen Farben und Längen. Weil sich die Länge nicht verstellen lässt, solltet ihr diese vor der Bestellung unbedingt ausmessen. Ich habe mich wegen meiner Körpergröße für 120 cm entschieden. Im Sommer reicht möglicherweise auch eine kürzere Länge, doch im Winter mit einer dicken Jacke, dürfte alles unter 120 cm zu kurz sein.

Hyperion Kameragurt
Hyperion Kameragurt
Original Kameragurt von Fujifilm.

Uhrzeit von mehreren Kameras in Lightroom synchronisieren

Wer mit mehreren Kameras gleichzeitig fotografiert, hat oft das Problem, dass die Kameras zeitlich nicht miteinander synchron sind und die Bilder somit in der falschen Reihenfolge in Lightroom sortiert werden. Natürlich lassen sich alle Fotos auch manuell sortieren, doch ist das bei sehr vielen Bildern recht aufwendig. Fotograf André Heinermann zeigt in seinem Video, wie sich diese Schwierigkeit beheben lässt.

Kampf der Tanzstile

Floor on Fire – Battle of Styles ist ein innovatives Tanzformat, das von Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden in Kooperation mit THE SAXONZ entwickelt wurde. Es lebt von der Individualität der Tänzer*innen, ihrem virtuosen Können und ihrer unbegrenzten Kreativität. Beim Battle of Styles versuchen in abwechselnder Reihenfolge Tänzer*innen aus den Bereichen Ballett, Breakdance und Contemporary den gegenüberstehenden Kontra­henten durch die eigene Darbietung zu übertrumpfen. Die verschiedenen Stile begegnen sich auf Augenhöhe, sie ergänzen und widersprechen sich gleichzeitig. Ohne einer Choreografie zu folgen, zeigen die Tänzer*innen mit großer Freude und Enthusiasmus immer wieder aufs Neue die verschiedenen Facetten des Tanzes.

Auf diese unglaublichen Emotionen und Energien wurde der Filmemacher Sebastian Linda vor zwei Jahren aufmerksam. Er nahm sich der Aufgabe an, diese unglaubliche Veranstaltung mit all seinen Facetten in einem Film festzuhalten.

Unterstützt von So geht sächsisch. und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ist nun ein emotionaler, spannender, dynamischer 14-minütiger Film entstanden.

Als Unparteiischer in der Oberliga

Sie sind Bankkaufmann, Speditionskaufmann und Student für Schiffbau. In ihrer Freizeit aber dienen sie dem Fußball, als Unparteiischer auf dem grünen Rasen. Alle drei pfeifen in der Oberliga Hamburg, der höchsten Amateurspielklasse der Hansestadt: Fabian Porsch, 23, und Schiedsrichter seit 2004, Murat Yilmaz, 29, und Schiedsrichter seit 1997, sowie Clemens Neitzel, 25, Schiedsrichter seit 2001. Für diesen Beitrag erklärten sie sich bereit, für jeweils ein Spiel mit drahtlosen Mikrofonen ausgerüstet zu werden. So kann der Zuschauer die zahllosen Anweisungen der Männer in Schwarz und die Wortwechsel mit den adrenalingeladenen Spielern auf dem Feld mithören und begreifen, wie viel psychologisches Geschick dazugehört, ein Fußballspiel über 90 Minuten einigermaßen geordnet über die Bühne zu bringen.

Expedition zu den Polen von Steffen Möller

Die Zeit der Witze über Polen ist vorbei. Der östliche Nachbar hat einen beispiellosen Aufschwung erlebt und ist zum beliebten Auswanderziel der Deutschen geworden. Aber kann man inzwischen auch sorglos mit dem Auto rüberfahren? Wie sollte man seine Firma nennen, um rasch Millionär zu werden? Sagt man Posen oder besser Poznań? Wie flirtet man mit einer schönen Polin und welche Eheprobleme können sich daraus später ergeben? Welche Überraschungen drohen bei der Schwiegermutter in Krakau oder Danzig? Und wieso fand hier eine Fußball-EM statt, wo doch der eigentliche Nationalsport das Pilzesammeln ist? Höchste Zeit für eine vergnügliche Reise. Steffen Möller, Schauspieler, Kabarettist und Autor, nimmt den Leser mit auf eine Expedition zu den Polen.

Ich selbst entdeckte beim Lesen viele mir bereits bekannte Eigenarten von Deutschen und Polen sowie Bahnreisenden im Allgemeinen. Erfuhr interessante Details, zum Beispiel warum die Deutschen als „Niemcy“ bezeichnet werden und weiß jetzt, dass ich nicht der Einzigste bin, der sich wundert, aus welchem Grund Polen „Dzień dobry!“ also wörtlich „Tag guten!“ sagen. Auch die deutsche Besonderheit, auf die Frage „Wie geht es dir?“ stets mit „Sehr gut!“ oder gar „Super!“ zu antworten, nimmt Steffen Möller aufs Korn und erklärt, mit welchen Antworten der Fragesteller in Polen rechnen muss. Sportfreunde lesen zum Schluß sogar noch, wie sich die eher schlecht besuchten Fußballspielstätten auf einen Schlag füllen ließen und weshalb das Nationalstadion in Warschau die Form eines Weidenkorbs hat.

(Text teilweise aus dem Buch)

Steffen Möller, Expedition zu den Polen

Wer sich auch literarisch noch nicht über die Oder-Neiße Grenze traut, dem kann ich ein YouTube Video mit Ausschnitten aus dem Buch empfehlen.

Lea Streisand – Weihnachten in der Heimat

Wenn die Zugezogenen am 23. Dezember alle abgefahren sind, können sich die Berliner endlich geben, wie sie wirklich sind. Wir dagegen sehen, wohin es die Oberlausitzer der Arbeit wegen verschlagen hat. Autos mit Nummernschildern von allen Regionen Deutschlands, ja sogar aus Österreich und der Schweiz stehen im Wohngebiet. Deren Besitzer beziehen für ein paar Tage ihr altes Kinderzimmer .. bis einer von denen, die am Berliner Ring und dem Hauptbahnhof Schmiere stehen ruft: „Achtung sie kommen!“ .. dann kehrt auch hierzulande wieder Alltag ein.

Was Ali trägt

Du glaubst das du stilvoll gekleidet bist? Dann hast du Ali noch nicht gesehen. Ali zog vor über 40 Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Ursprünglich war er Arzt, später arbeitete er als Schneider in Berlin. Bei seiner Liebe zur Mode ist das eigentlich kein Wunder. Täglich lief Ali an der Arbeitsstelle von Zoe Spawton vorbei. Zoe hatte schließlich die Idee, Ali regelmäßig zu fotografieren und ihre Fotos im Internet zu veröffentlichen. Geplant war auch ein Buch, doch das Projekt geriet ins Stocken, da Ali derzeit wieder in der Türkei weilt.

Gelesen habe ich diese Geschichte bei Boredpanda. Die Webseite von Zoe Spawton mit den Fotos von Ali, findet ihr unter folgendem Link: http://alioutfit.tumblr.com

Fuji X-E1 und das 27mm f/2.8 Objektiv

Fuji X-E1

Mein täglicher Begleiter, die Fuji X-E1. Gekauft hatte ich sie im Sommer 2015, da die digitale Spiegelreflexkamera wegen ihrer Größe und des Gewichts, im Alltag sowie auf Reisen, meistens daheim blieb. Es war eine Zeit, in der ich unterwegs hauptsächlich mit dem iPhone fotografiert hatte. Die Bildqualität vom iPhone 5 ist nicht schlecht, meinen Qualitätsansprüchen genügte sie jedoch nicht. Des Weiteren macht sich das viele fotografieren sehr schnell am Akku bemerkbar. Eine kleine handliche Kamera musste her, die in meine Jackentasche passt und nicht auf den ersten Blick als Profikamera auffällt. Gerade bei Fotos auf der Straße mache ich immer wieder die Erfahrung, dass zufällig anwesende Passanten misstrauisch reagieren, sobald ich eine große Spiegelreflexkamera aus der Tasche hole. Fotografiere ich jedoch mit dem iPhone, oder der Fuji X-E1 und dem 27mm Objektiv, nimmt kaum jemand Notiz von mir. Letztendlich ist es auch mein Ziel, als Fotograf möglichst unsichtbar, aber trotzdem dicht am Geschehen dran zu sein. Warum ausgerechnet Fuji? Wie bereits geschrieben, spielte die Größe und das Gewicht bei der Suche nach einer Kamera für den täglichen Einsatz eine wichtige Rolle. Zudem wollte ich natürlich weiterhin im RAW-Format fotografieren und die Möglichkeit haben, verschiedene Objektive nutzen zu können. Mein Blick galt zuerst Canon, da ich mit der Canon 5D Mark II bereits eine Kamera von diesem Hersteller besitze. Die Canon EOS M3 überzeugte mich zwar mit ihren technischen Eigenschaften, wie Bildauflösung, Autofokus, Fernsteuerung per iPhone-Anwendung und Gesichtserkennung, jedoch fand ich die Bedienung eher umständlich. Zu den spiegellosen Systemkameras von Sony und Fuji las ich im Internet viele positive Testberichte, weshalb ich mich schließlich etwas genauer mit diesen beiden Marken beschäftigte. Letztendlich verliebte ich mich auf den ersten Blick in das Design der Fuji Kameras. Aufgrund ihrer vielen Rädchen für ISO, Auslösezeit, Belichtungskorrektur und Blende, wirken die Geräte wie aus einer anderen Zeit. Es macht Spaß, alle Einstellungen sofort im Blick zu haben und schnell etwas zu verändern, ohne das ich mich lange durch ein Menü im Display hangeln muss. In Kombination mit dem flachen 27mm Objektiv war es genau das was ich wollte.

Wenige Tage später konnte ich die Fuji X-E1 mein Eigen nennen und habe den Kauf bisher nie bereut. Einzigster Wermutstropfen ist die verhältnismäßig kurze Akkulaufzeit. Diese lässt sich jedoch durch das Abschalten vom Display an der Rückseite verlängern und auch das Bild im Sucher aktiviert sich erst, wenn ich die Kamera an das Auge halte. Bei der Spiegelreflex schaue ich durch den Sucher und dann über den Spiegel durch das Objektiv. Das ist bei einer spiegellosen Kamera natürlich nicht möglich, weshalb im Sucher und auf dem Display ein digitales Bild angezeigt wird. Dieser Vorgang braucht elektrischen Strom. Das Display ist bei mir ohnehin deaktiviert, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich beim fotografieren weniger verwackle, wenn ich durch den Sucher schaue. Praktisch ist, dass ich im Sucher die komplette Menüstruktur, sowie eine Vorschau vom späteren Foto sehe. Nutzer von Spiegelreflexkameras werden folgende Situation kennen. Gefühlt und nach Erfahrung nehme ich die gewünschten Einstellungen vor, schaue durch den Sucher, mache das Foto, nehme die Kamera wieder vom Auge und stelle anschließend auf dem Display fest, dass mein gerade geschossenes Foto unter- oder überbelichtet ist. Besonders gegenüber zu fotografierenden Personen, wirkt es äußerst unprofessionell, wenn der Fotogaf ständig auf dem Display schaut, an den Knöpfen rumdrückt, wieder auslöst, erneut schaut, korrigiert und so weiter. Die X-E1 brauche ich niemals vom Auge nehmen. Ihre Stärken hat die Kamera vor allem bei Porträt-, Landschafts- und Architekturaufnahmen. Für Sport ist sie nicht geeignet, da der Autofokus eher langsam reagiert. Erstaunt war ich nach den ersten Fotos vom Rauschverhalten. Die ISO lässt sich bis auf 6.400 schrauben, manuell sogar bis 25.600. Selbst mit ISO 6.400 entstehen Fotos, die sich durchaus mit vergleichbaren Spiegelreflexkameras messen lassen können. Gern verwende ich die Makrofunktion, dank der das Objektiv bereits aus naher Distanz scharf stellt. Den ausklappbaren Blitz, den Serienmodus, die Möglichkeit ein Video zu erstellen, sowie die zahlreichen Filmsimulationen nutze ich eher selten. Letztere lassen sich auch noch beim Nachbearbeiten der Fotos in Adobe Lightroom auswählen.

Ein paar Worte zum Objektiv. Aufgrund der Lichtstärke hatte ich zuerst an das 23mm f/1.4 gedacht. Dieses ist jedoch wesentlich teurer und die Kamera hätte mit dem angeschraubten Objektiv eben nicht in die Jackentasche gepasst. Letztendlich war die Entscheidung richtig. Das 27mm f/2.8 hat eine wirklich gute Abbildungsleistung, die Lichtstärke reicht für alltägliche Situationen völlig aus, es ist leicht, sowie unauffällig. Im Gegensatz zu den mir bekannten Objektiven von Fuji, wird die Blendenzahl nicht am Objektiv selbst, sondern an der Kamera eingestellt. Einzigster Nachteil, die kleine Linse lässt sich schwer reinigen.

Canon EOS 5D Mark II (1.240 g mit Objektiv) und Fuji X-E1 (378 g mit Objektiv)