Schlagwort-Archive: Basketball

BK ARMEX Děčín – PGE Turów Zgorzelec

Der Gastgeber startete ausgezeichnet in die Partie. 8:0, 19:12, stand nach wenigen gespielten Sekunden auf der Anzeigentafel. Dieser Vorsprung sollte im zweiten Viertel dahin schmelzen. Zgorzelec wirkte in der Verteidigung fortan konzentrierter und attackierte früh. Oft verloren die Elbestädter das Spielgerät bereits im Bereich der Mittellinie und mussten mit ansehen, wie der Gegner einen Punkt nach dem anderen erzielte. Das Spiel endete mit 66:85 (22:17 33:38 49:56). BK ARMEX Děčín – PGE Turów Zgorzelec weiterlesen

BK ARMEX Děčín – Leicester Riders

Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders 58:101
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Nervenkitzel an der Elbe

Am Samstag war der USK aus Prag zu Gast im Armex Sportcentrum in Děčín. Bei dem Gedanken an die Hauptstädter habe ich jedesmal sofort Mirsad Alilovič bildlich vor Augen. Der 39-jährige Slowene ist einer der emotionalsten Trainer, die ich je fotografieren durfte. So auch diesmal, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und die Partie verlief bis zum Ende auf Messers Schneide. Der Gastgeber erwischte den besseren Start. 11:0 stand es nach wenigen Sekunden. Die Jungs aus Prag, zu Beginn offenbar noch im Bus sitzend, wurden nun wach. Beim BK Armex war dagegen urplötzlich der Wurm drin. Kaum ein Angriff wollte gelingen und die Murmel sprang überall hin, nur nicht in den gegnerischen Korb. Punkte erzielten die Gäste. 11:11, alles wieder auf Anfang und es sollte noch schlimmer für die Hausherren kommen. Zwar lief es nun wieder besser, doch die Mannschaft um den 207 Zentimeter großen Jakub Houška, rannte bis Mitte des dritten Viertels einem Rückstand hinterher. Die Wende kam durch zwei Würfe, welche drei Punkte bringen sollten. Plötzlich lag Děčín wieder vorn. Tief durchatmen beim Stand von 57:50, fünf Minuten vor dem Ende. Können die Jungs von der Elbe diesen Vorsprung über die Zeit retten? Es folgten Fouls und Freiwürfe, Spannung lag in der Luft. Mehrmals verfehlte das Spielgerät den Korb nur knapp. 59:58, Auszeit, noch elf Sekunden, Tomáš Vyoral im Trikot des BK Armex tippt das runde Leder mehrmals auf den Boden und schaut dabei zu Uhr, Doppelpass, Foul, Freiwurf für die Gastgeber, 60:58, erneutes Foul, Gästetrainer Mirsad Alilovič dem Wahnsinn nahe, 61:58, Prag bekommt den Ball nicht unter Kontrolle, verpasst so die Chance mit drei Punkten auszugleichen, Schluß.

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Lehrstunde gegen einen starken Gegner

Auf der Webseite des BK ARMEX Děčín, wurde der KK Rogaška als nächster Gegner angekündigt. Ich war irritiert. Ist das ein Aufsteiger in die höchste tschechische Liga? Wie konnte es sein, dass ich diesen Verein bisher nie wahrgenommen hatte? Kurz darauf Entwarnung, mir ist kein Meisterschaftskonkurrent durch die Lappen gegangen, sondern es handelt sich hierbei um ein Spiel im Sixt Alpe Adria Cup. Alpe Adria Cup? Schon wieder war ich verwirrt, denn Tschechien befindet sich weder in einer Alpenregion noch an der Adria. Egal, schon lange hatte ich mir gewünscht, dass sich die Jungs mit Spielern aus anderen Ländern messen können. Der KK Rogaška kommt aus Slowenien und ist gemeinsam mit dem MBK Komárno aus der Slowakei ein Gruppengegner der Elbstädter. Schade, dass wesentlich weniger Zuschauer als bei Ligaspielen den Weg in das ARMEX Sportcentrum fanden. Nur 630 Sportfreunde wollten die Partie sehen. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen mit 2:7 in Führung. Doch dann holte der BK ARMEX auf, 14:7 stand nun auf der Anzeigetafel. Rogaška kam wieder heran, es ging hin und her. Die schönste Aktion hatte Tomáš Gavenda zwei Sekunden vor dem Ende vom ersten Viertel. Weit aus der eigenen Hälfte warf er den Ball über das ganze Feld, traf den Korb und holte so drei Punkte. Das zweite Viertel begann gut, doch dann war irgendwie der Wurm drin. Viele Fehlpässe und unnötige Ballverluste bereits im mittleren Spielfeldbereich führten zum 32:38 Pausenstand. Děčín versuchte es nun mit der Brechstange, doch was die Jungs in Weiß auch anstellten, der Gegner war immer einen Schritt schneller am Ball. Letztendlich ging die Partie mit 53:67 in Punkten verloren. Gewonnen hat die nordböhmische Mannschaft indirekt trotzdem. Es war eine interessante Lehrstunde gegen einen starken Kontrahenten, in der alle neue Erfahrungen sammeln konnten.

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Konzentriert zum Heimsieg

Dank einer konzentrierten Leistung konnte der BK Armex Děčín die Gäste aus Prostějov auf Distanz halten und gewann mit 90:76. Die Vorentscheidung fiel bereits im ersten Viertel, als die Hausherren von 13:11, innerhalb weniger Minuten auf 24:13 erhöhten. Vor allem der eine oder andere Konter ließ die Zuschauer jubeln. Im zweiten Viertel konnte dieser Vorsprung gehalten werden. Nach der Pause wurden die Gäste stärker. Dem BK Armex gelang es nicht, dass Spielgerät im Korb unterzubringen, unnötige Ballverluste in der gegnerischen Hälfte taten ihr übriges. Prostějov holte auf und kam bis auf zwei Zähler an die Elbstädter heran. Ganz wichtig die nun folgenden Dreipunktewürfe von Pavel Houška und Tomáš Pomikálek, durch welche ein minimaler Vorsprung gehalten werden konnte. Noch einmal zwei und danach drei Punkte bevor es beim Stand von 62:56 eine kurze Verschnaufpause gab. Im letzten Viertel agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Vier Punkte aus zwei Freiwürfen für Děčín brachten ein wenig Sicherheit und dem Heimsieg stand nichts mehr im Weg.

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Basketball U16 Nationalmannschaft Tschechien – Schweden

Im Vorbereitungsspiel auf die U16 Europameisterschaft der Division B in Bulgarien, unterlag die tschechische U16 Basketballnationalmannschaft, den Gästen aus Schweden, in Děčín mit 54:76. In den Anfangsminuten hielten die Gastgeber gut mit, wirkten zumindest optisch aktiver und in 1 gegen 1 Situationen beweglicher. Leider konnten die Jungs aus dieser starken Phase kein Kapital schlagen. Die Treffsicherheit ließ jedoch auch bei den Nordeuropäern zu wünschen übrig. Überaus nervös agierten beide Mannschaften unter dem Korb, wobei viele der schwedischen Spieler körperlich robuster schienen und diesen Vorteil im weiteren Spielverlauf für sich zu nutzen wussten.

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Finale um die tschechische Meisterschaft im Basketball

„Děčííííín Děčííííín Děčííííín“ schallte es ununterbrochen über die gesamte Spielzeit aus 4850 Kehlen, was zugleich einen neuen Besucherrekord in der NBL bedeutete. Die Halle tobte bei jedem Punktgewinn der Gastgeber, als wären sie gerade Weltmeister geworden. Ehrlich gesagt kann ich mich nicht erinnern, wann ich zuletzt eine so emotionale Atmosphäre erlebt hab. Meine Hände waren aufgrund dieser Stimmung und der Anspannung derart nass geschwitzt, dass ich Mühe hatte die Kamera ruhig zu halten, um halbwegs scharfe Bilder zu bekommen. Am Ende verlor der heimische BK Děčín gegen den Serienmeister aus Nymburk mit 61:87. Die Gäste können nun durch einen Sieg am kommenden Mittwoch die 12. Meisterschaft in Folge klarmachen. Trotzdem wurde das Team der „Válečník“ (Krieger) unter großem Beifall verabschiedet, Erinnerungsfotos entstanden, jeder Autogrammwunsch von den Spielern geduldig erfüllt und wer weiß, vielleicht gelingt ja doch noch ein Wunder.

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