Schlagwort-Archive: Tschechien

BK ARMEX Děčín – PGE Turów Zgorzelec

Der Gastgeber startete ausgezeichnet in die Partie. 8:0, 19:12, stand nach wenigen gespielten Sekunden auf der Anzeigentafel. Dieser Vorsprung sollte im zweiten Viertel dahin schmelzen. Zgorzelec wirkte in der Verteidigung fortan konzentrierter und attackierte früh. Oft verloren die Elbestädter das Spielgerät bereits im Bereich der Mittellinie und mussten mit ansehen, wie der Gegner einen Punkt nach dem anderen erzielte. Das Spiel endete mit 66:85 (22:17 33:38 49:56). BK ARMEX Děčín – PGE Turów Zgorzelec weiterlesen

Bílí Tygři Liberec – Mountfield HK

Zum Auftakt in die neue Spielzeit erwischten die Gastgeber einen starken Beginn. Bereits nach fünf gespielten Minuten erzielte Pyrochta in Überzahl spielend die Führung. Danach verteidigten die Weißen Tiger in Unterzahl stark. Im zweiten Spielabschnitt agierten beide Teams auf Augenhöhe. Mit einem weiteren Überzahltreffer brachte letztlich Jánošík die Jeschkenstädter in Richtung Heimsieg. Dieser wurde kurz nach Wiederbeginn im Schlussdrittel durch Ordoš unter Dach und Fach gebracht.

Textquelle: Riccardo Bittner, Bílí Tygři Liberec

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BK ARMEX Děčín – Leicester Riders

Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders 58:101
Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders 58:101
Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders 58:101
Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders 58:101
Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders 58:101
Basketball, BK ARMEX Děčín – Leicester Riders 58:101

Kopflos zur Heimniederlage

Das Bild vom Tigerkopf entstand zufällig während der ersten Pause. Ich hätte eigentlich sofort aufhören können, weitere Fotos zu schießen, denn besser läßt sich das Spiel nicht zusammenfassen. Durch zwei Kontertore, die aus Unachtsamkeiten resultierten und unzählig vielen vergebenen Torchancen, konnten die Weißen Tiger ihre optische Überlegenheit nicht in Punkte verwandeln.

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Eishockey in schwarz-weiß

Bílí Tygři Liberec gegen PSG Zlín, oder Eishockey in schwarz-weiß. Nicht das die Partie farblos gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Liberec dominierte das Geschehen auf dem Eis und die Jungs erweckten trotz der zwei Gegentore keinesfalls den Eindruck, den Sieg aus der Hand geben zu wollen. Natürlich liegen mir alle Bilder in Farbe vor, jedoch wollte ich dieses Album nutzen, um die Fujifilm Acros Filmsimulation auszuprobieren. Gut gefällt mir der Kontrast und auch, dass sich mein Auge beim Betrachten der Bilder auf das wesentliche, wie beispielsweise Gesichtsausdrücke der Spieler konzentriert. Nicht ganz optimal erscheinen mir schwarz-weiß Fotos, sobald Eis und weiße Spielkleidung das Motiv dominieren. Am Besten ihr bildet euch selbst ein Urteil. Für alle denen es gar nicht gefällt, einen Farbtupfer gibt es dann doch.

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Nervenkitzel an der Elbe

Am Samstag war der USK aus Prag zu Gast im Armex Sportcentrum in Děčín. Bei dem Gedanken an die Hauptstädter habe ich jedesmal sofort Mirsad Alilovič bildlich vor Augen. Der 39-jährige Slowene ist einer der emotionalsten Trainer, die ich je fotografieren durfte. So auch diesmal, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und die Partie verlief bis zum Ende auf Messers Schneide. Der Gastgeber erwischte den besseren Start. 11:0 stand es nach wenigen Sekunden. Die Jungs aus Prag, zu Beginn offenbar noch im Bus sitzend, wurden nun wach. Beim BK Armex war dagegen urplötzlich der Wurm drin. Kaum ein Angriff wollte gelingen und die Murmel sprang überall hin, nur nicht in den gegnerischen Korb. Punkte erzielten die Gäste. 11:11, alles wieder auf Anfang und es sollte noch schlimmer für die Hausherren kommen. Zwar lief es nun wieder besser, doch die Mannschaft um den 207 Zentimeter großen Jakub Houška, rannte bis Mitte des dritten Viertels einem Rückstand hinterher. Die Wende kam durch zwei Würfe, welche drei Punkte bringen sollten. Plötzlich lag Děčín wieder vorn. Tief durchatmen beim Stand von 57:50, fünf Minuten vor dem Ende. Können die Jungs von der Elbe diesen Vorsprung über die Zeit retten? Es folgten Fouls und Freiwürfe, Spannung lag in der Luft. Mehrmals verfehlte das Spielgerät den Korb nur knapp. 59:58, Auszeit, noch elf Sekunden, Tomáš Vyoral im Trikot des BK Armex tippt das runde Leder mehrmals auf den Boden und schaut dabei zu Uhr, Doppelpass, Foul, Freiwurf für die Gastgeber, 60:58, erneutes Foul, Gästetrainer Mirsad Alilovič dem Wahnsinn nahe, 61:58, Prag bekommt den Ball nicht unter Kontrolle, verpasst so die Chance mit drei Punkten auszugleichen, Schluß.

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Mach doch mal die Augen auf!

„Mach doch mal die Augen auf!“, scheint Filip Pešán, Trainer der Weißen Tiger, den Schiedsrichter aufzufordern. Tatsächlich behielten die Unparteiischen nicht immer den optimalen Durchblick. Sparta erzielte zwei Tore in Überzahlsituationen, die es eigentlich gar nicht hätte geben dürfen, da den jeweiligen Fouls eine fragwürdige Aktion ihrerseits vorausging. Trotzdem erarbeiteten sich die Raubkatzen genügend Möglichkeiten, die Partie zu eigenen Gunsten zu gestalten. Im Spielaufbau, sowie in der Verteidigung, schien Liberec stärker. Größtes Manko war erneut die Chancenverwertung sowie das schwache Passspiel im Powerplay. Zugegeben, Sparta ist keine Faschingsgruppe, sondern immerhin der amtierende Vizemeister. Es spricht für die Hauptstädter, dass sie ihre wenigen Möglichkeiten zum Torerfolg nutzten.

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Arbeitssieg, Tabellenführer

Die üblichen Kraftausdrücke und Schimpfwörter waren nach der Niederlage gegen Litvínov überall zu hören. Gestern lagen sich alle wieder in den Armen, glückliche Gesichter überall in der Home Credit Arena, einige Fotografen summten beim Aussortieren ihrer Fotos am Laptop die Torhymne sowie andere Lieder aus den Unterbrechungen. Gewinnen ist natürlich immer am schönsten. Dabei war der Sieg gegen die Piraten aus Chomutov keine klare Angelegenheit. Offensichtlich steckten den Raubkatzen die letzten Partien in den Knochen. Es fehlte an Spritzigkeit im Angriff und der letzte entscheidende Schritt vor dem gegnerischen Tor. Die Mannschaft um den auch diesmal wieder überragenden Schlussmann Roman Will, versuchte mit vielen Pässen zum Erfolg zu kommen, doch leider war es immer das eine Abspiel zu viel, der Gegner schob seine Kelle dazwischen und die Chance war vorbei, ehe wirklich Torgefahr entstand. Ein Blick auf die Tabelle bestätigt, dass Liberec zwar defensiv sicher steht, doch im Verhältnis zu den unmittelbaren Ligakonkurrenten seltener trifft. Die beste Chance hatte Milan Bartovič in Überzahl, traf die Latte, Nachschuss von Dominik Lakatoš, ein Verteidiger war dazwischen, reagierte blitzschnell, passte auf Michal Vondrka, der sich plötzlich alleine vor Roman Will wiederfand. Glück für Liberec, dass der Vierundzwanzigjährige so schnell reagierte. Eine fast identische Chance, wie den Lattentreffer durch Milan Bartovič, konnten die Gäste im zweiten Drittel für sich verbuchen. Roman Will lenkte einen Schuss des Gegners mit der Schulter an die Latte. Das Spiel lief zunächst weiter, ehe die Situation in der nächsten Unterbrechung per Video analysiert wurde. Es war die stärkste Phase der Gäste. Liberec kam kaum aus der eigenen Hälfte und hatte Mühe, die Partie wieder in den Griff zu bekommen. Die Pausenansprache vor dem letzten Drittel sollte Wirkung zeigen. Von Beginn an sah sich der Gegner in seiner Hälfte eingeschnürt. Die Weißen Tiger agierten, als wären sie in Überzahl. Gestocher vor dem Gehäuse der Piraten, Michal Bulíř brachte die Scheibe irgendwie zu Ondřej Vitásek, der das Spielgerät mit Hängen und Würgen über die Linie drückte, 1:0. Jetzt ein Doppelschlag, das war es was sich viele Anhänger der Raubkatzen im weiten Rund wünschten. Es sollte so kommen. Drei Minuten später, Schuss von der blauen Linie, Petr Jelínek steht im gegnerischen Torraum, springt hoch um den Weg für die Scheibe frei zu machen, drin 2:0. Von nun an sollte Liberec die Partie dominieren, ein Aufbäumen der Piraten fand nicht statt, wodurch die Führung ruhig und abgeklärt über die Zeit gebracht wurde.

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